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Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezi: Annis Bell - Die Tote von Rosewood Hall (Lady Jane 1)

Klappentext:

Wiltshire 1860: Lord Henry Pembroke hat sich alle Mühe mit der Ausrichtung eines Balls für seine geliebte Nichte Lady Jane in Rosewood Hall gegeben. Auf der Gästeliste stehen die begehrtesten Junggesellen der Londoner Gesellschaft, denn der kranke Lord möchte die Zukunft seiner Nichte, die ihm mehr eine Tochter ist, gesichert wissen. Doch der Abend nimmt einen gänzlich anderen Verlauf als geplant ...
Ein verletztes Mädchen stolpert in der winterlichen Ballnacht durch den Park von Rosewood Hall und wird von Lady Jane entdeckt. Jane, eine unkonventionelle und allzu selbstbewusste, junge Frau, bringt die Namenlose im Wintergarten unter. Mit ihrem letzten Atemzug bittet die Sterbende Jane darum, ihre Freundin, Mary, zu finden und vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Das Schicksal der gequälten Kreatur geht Jane nahe und sie verspricht, zu helfen. Unerwartete Unterstützung findet Jane durch Captain Wescott, einen verschwiegenen, eher düster wirkenden aber auch attraktiven Mann.

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Veröffentlicht im Tinte & Feder-Verlag (12.05.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 6,99 € ~*~ E-Book 4,99 €
ISBN: 978-1477821183
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Inhalt:

Henry Pembroke ist sehr krank und hofft, noch vor seinem Ableben, seine Nichte unter die Haube zu bekommen, möchte er sie doch vor seinem eigenen Sohn schützen, dessen Mündel sie werden würde, sollte sie nicht geheiratet haben. Und somit würde er auch über ihr Vermögen verfügen. 
Doch Lady Jane ist ein freier Mensch, sie liebt lange Ausritte, sie ist ihr eigener Herr. Und doch will ihr Cousin ihr alle Steine in den Weg räumen, die es gibt.
Doch Captain David Wescott tritt in die das Leben von Lady Jane und beide treffen eine Vereinbarung: sie heiraten, sie bleibt auf dem Sitz ihrer Eltern und er weilt in London. Zeitgleich hilft er ihr auch etwas über das verstorbene Mädchen heraus zu finden, über welches Lady Jane buchstäblich gestolpert ist, als Lord Henry einen Ball für sie ausrichtete. 

Ich möchte gar nicht weiter vorweg greifen, was alles in dem Buch passiert, doch ich muss sagen, es hat mir gefallen. Ich bin eher zufällig über die Reihe gestolpert, und das Cover hat mich sehr angesprochen. Und einen Krimi zu lesen, der im 19. Jahrhundert spielt, fand ich sehr interessant.

Alle Charaktere sind gut dargestellt worden. Lady Jane ist nicht unfehlbar und das macht sie sympatisch. Aber auch David Wescott, oder Lord Henry, den ich nur kurz kennen lernen durfte, waren mir sympatisch, wenn auch mit dem einen oder anderen Rätsel behaftet.

Die Schauplätze werden weniger beschrieben, doch das ist nicht weiter schlimm. Wer über genug Fantasie verfügt, kann sich die Schauplätze selber sehr kreativ gestalten

Die Geschichte wird über zwei Personen erzählt, da ist zum einen Lady Jane und dann ist da Mary, ein Waisenkind. Wie diese beiden Geschichten zusammen hängen? Ich fürchte, da muss dann selber gelesen werden.

Mein Fazit:

Eine definitive Leseempfehlung zum Auftakt der Serie Lady Jane von Annis Bell. Taucht ein in Intrigen, Mord und Habgier. 5 Sterne für dieses Buch.


Die Lady-Jane-Reihe:

- Die Tote von Rosewood Hall
- Die schwarze Orchidee
- Die Orlow-Diamanten


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