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Sonntag, 15. September 2013

[Lesung] Die letzte Kur mit Thomas Hoeps

 

Gestern, am 13.09.2013,  war es mal wieder soweit und ich konnte eine Lesung im Solebad in Werne besuchen. Die Veranstalter machen das einmal im Jahr, und ich freute mich darauf, als ich davon in den Zeitungen erfuhr. Die letzte Lesung mit Jürgen Kehrer und Sandra Lüpkes hatte mir super gefallen.

Und hier haben wir mal den Tatort:

 




Oh schreck, eine Leiche in der Badewanne.

Das Ambiente vom Solebad war wieder richtig toll. Da Regen angesagt war, saßen die Zuschauer wieder unter einem großen Zelt auf Stühlen. Aber das Wetter hat sich echt gut gehalten. Als die Lesung dann vorbei war, fing es langsam an zu Regnen. Mit 120 Gästen war es definitiv ein gelungener Abend.


Der Autor stellte sich als Thomas Hoeps vor und er war bereits 4x in Werne. Er war auch schon bei "Mord am Hellweg" vertreten. 

Wie kam er auf die Geschichte, die er verarbeitet hat? Einen Kriminalhauptkommissar als Elvis-Double? Ein Kurort als Tatort?

Nun, der Autor selber und ein Freund von ihm besuchten bereits zusammen 27 Kurorte. Thomas Hoeps selber schaffte noch 3 weitere alleine.
Er erinnert sich noch ganz gut an das Jahr 2006, als die beiden wieder einen Kurort besuchten und sie dort mehr oder weniger in ein Elvis-Double in die Arme rannten.
Sie waren zuerst arg irritiert und haben sich aufklären lassen. Es findet alljährlich ein großes Elvis-Double-Festival statt.
Da kam dem Autor dieses Krimis die Idee, diese beide Ideen aufzufassen und zu verarbeiten.
Eine tolle Idee wie ich finde.



Als der Autor anfing zu lesen, war ich sehr gespannt, nicht jeder kann wirklich vorlesen oder hat die Stimme dafür.
Die Stimme passte, allerdings fehlte mir im ersten Teil ein wenig die Mimik und die Gestik, die er hätte einbringen können, um das ganze so zu gestalten, das es den  Zuhörer mitreißt. Es fehlte mir dieses gewisse Etwas. Ebenfalls fehlten mir da noch ein wenig die Blicke ins Publikum.

In der Pause holte ich mir dann das Buch und lies es mir signieren, woraufhin der Autor mich ansprach, warum ich denn so ernst drein schaue. Ich hätte ihm "Angst" gemacht, weil ich so ernst schaue und er hatte schon gedacht, das es mir womöglich langweilig vorkommen würde.
Ich verneinte dies natürlich und beantwortete seine Frage damit, dass ich immer erst etwas skeptisch bin.

Nach der Pause dann, die der Autor mit Autogrammwünschen verbrachte, wobei er sehr herzlich und persönlich rüber kommt. Auch die Widmung hat mir sehr gut gefallen. Eine Widmung, an die ich mich immer gern erinnern werde, und die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

Im zweiten Teil der Lesung zog er sich sein dunkles Jacket aus und ein goldenes wieder an. 

 
Das hat eine ganz bestimmte Bedeutung, welche das ist, müsst ihr schon selber heraus finden ;)

Der zweite Teil der Lesung gefiel mir bedeutend besser. Er schaute öfters ins Publikum, spielte mehr mit der Stimme und mit der Mimik seines Gesichtes, aber auch mit der Gestik.

Die Geschichte beendete er an der spannensten Stelle, was eigentlich gemein war. Denn so wollte man wissen, SOFORT wissen, wie es weiter geht.

Ich freue mich schon auf das Buch, welches ich dann bald lesen werde. 


Die Lesung wurde vom Moderator, welcher durch den Abend führte, mit den Worten "Das war geil" geschlossen und dem kann ich mich anschließend.

Vielen Dank Thomas Hoeps, für einen tollen Abend und einer tollen Lesung. Ich freue mich auf die Fortsetzung, die ja hoffentlich bald kommen wird.


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