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Freitag, 13. April 2018

Freitags-Füller #469

Guten Morgen zusammen!


Endlich wieder Freitag, auch wenn ich heute arbeiten muss. Irgendwie habe ich auch nicht gut geschlafen, aber sobald irgendwas am Vortag gewesen ist, ist das bei mir so. Gestern Abend war es eben ein Info-Abend an der Schule wegen Abi und Co. Sohnemann erhält womöglich die Zulassung für die Einführungsphase also die 11. Klasse. Aber was da alles gemacht werden kann und soll und muss.... wahnsinn. Unsere Köpfe haben gestern echt geraucht.



Nun will ich das erstmal aus meinem Kopf raus bekommen und den Freitags-Füller von Barbara ausfüllen. Macht einfach mit, denn sie gibt sich immer so große Mühe, uns Lücken zur Verfügung zu stellen.

1.  So langsam wird es wärmer, die Sonne scheint mehr, die Laune der Leute steigt wieder.
2.  Ich habe immer irgendwelche Ideen im Kopf und genau deshalb habe ich jetzt immer ein kleines Notizbuch dabei, damit ich mir diverse Ideen aufschreiben kann.
3.  Mein Gefühl sagt mir, dass mein Sohn schon seinen Weg gehen wird, ich ihm aber sicherlich noch den einen oder anderen Rat mit auf dem Weg geben werde.
4. Ich wünsche mir im Sommer, das mein Rasen grün bleibt. Aber die Hecke, die auf unsere Grundstück ist, schlürft dem Rasen das ganze Wasser weg.
5.  Ich habe eine Schwäche für Bücher.
6.  Was in der Politik abgeht - sei es Ausland oder Inland - da fallen mir keine Kommentare mehr ein.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  meinen Feierabend sowie Lets Dance, morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich erstmal noch nix machen, aber vielleicht ändert sich das ja auch wieder!


So ihr lieben, das war es schon wieder für diesen Freitag. Ich werde an diesem Wochenende wohl hoffentlich etwas mehr zum lesen kommen. Ich lese gerade ein tolles Leserundenbuch, und zwar Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin. Ein tolles Buch. Ich lege es kurz zur Seite und habe das Gefühl, im nächsten Moment wieder danach zu greifen, weil ich weiter lesen möchte. Der Schreibstil der Autorin nimmt mich irgendwie total gefangen, aber das liebe ich ja so.

Habt ein tolles Wochenende und genießt die Sonne, wenn ihr in den Genuss kommt, sie zu sehen.

Eure Jenny

Mittwoch, 11. April 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ... 






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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (09.11.2015)
als TB gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-47135-1
Original-Titel: The sin of the father (The Clifton Chronicles 2)
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Der zweite Teil der Clifton-Saga hat mich wieder von der ersten Seite an gefangen genommen. Es lagen zwischen dem ersten und zweiten Teil noch andere Bücher des Autors dazwischen, doch ich wusste gleich wieder, worum es ging. Der Autor hat direkt dort angeknüpft, wo er im ersten Band aufgehört hat. 

Harry wird direkt nach seiner Überfahrt nach Amerika festgenommen, weil er sich als Tom Bradshaw ausgegeben hatte. Dieser war mit ihm an Bord des Schiffes, starb jedoch, als dieses im Krieg attakiert wurde und sank. 
Wie sich herausstellt, war Tom Bradshaw kein unbeschriebenes Blatt, denn gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Leider wusste Harry davon nichts. 
Während seiner Haft schreibt er alles auf, was er in der Zeit erlebt hat. Nicht jeder ist im freundlich gesinnt.
Emma Barrington hingegen glaubt nicht an dem Tod ihres Geliebten Harry. Sie klammert sich an jeden Strohhalm, den sie ergreifen kann.
Giles Barrington meldet sich freiwillig zum Dienst. Doch leider gerät er in Kriegsgefangenschaft.
Und dann ist da noch Hugo Barrington. Er versucht sich, nach der Scheidung von seiner Frau, irgendwie über Wasser zu halten, denn auch sein Vater ist ihm nicht mehr wohlgesinnt. 

Die Kapitel haben mir wieder sehr gut gefallen. Alle Charaktere waren in meinen Augen sehr authentisch und wirkten lebendig. Ich mochte sie alle, auch Hugo Barrington, auch wenn er ein Scheusal ist.
Die Geschichte war sehr gut aufgebaut und ich konnte sie gut nachvollziehen. Was ich mich allerdings gefragt habe, ob es wirklich so "schicklich" war, zu der Zeit als Frau komplett allein zu reisen. Emma reiste von England nach Amerika. Das war so das einzige, worüber ich ein wenig gestolpert bin.
Naja, und über den Cliffhanger, den der Autor gekonnt am Ende des Buches einsetzt. 


Teil 2 der Clifton-Saga hat mich abgeholt und mitgenommen. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und ich freue mich schon auf Teil 3 der Saga. Ich mag den Schreibstil des Autors total gern, obwohl er sich doch etwas zu den anderen Büchern von "Kain & Abel" unterscheidet. 5 Sterne für "Das Vermächtnis des Vaters".

Die Bücher der Clifton-Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Die Kain und Abel-Serie:
  • Kain und Abel 1
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe (erscheint am 14.05.2018)

Dienstag, 10. April 2018

Rezi: Poznanski & Strobel - Invisible

Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...
Quelle Text und Bild: Wunderlich-Verlag


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Veröffentlicht im Wunderlich-Verlag (27.03.2018)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 368 Seiten
broschiert: 14,99 € ~*~ E-Book: 12,99 €
ISBN: 978-3805200158
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Der zweite Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz in Hamburg. Das insgesamt dritte Buch der beiden Autoren Ursula Poznanski und Arno Strobel.
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und als ich den Klappentext las, war ich sofort mitgerissen. Was steckt dahinter? Wie kann jemand auf dem OP-Tisch ermordet werden? Warum? Viele Fragen, die ich hatte, bevor ich das Buch dann anfing zu lesen.

Direkt von der ersten Seite an haben mich die Autoren gepackt, bzw. die Geschichte hat mich abgeholt und mitgenommen. Scheinbar wahllos und ohne ersichtlichen Grund gehen Menschen auf andere Menschen los und töten diese in einer rasenden Wut. Später sind sie darüber verwundert, denn eigentlich kennen sie diesen Menschen gar nicht oder nicht so wirklich. Wie kann das sein?

Nina und Daniel nehmen die Ermittlungen auf, doch schnell merkt Nina, dass ihr Kollege nicht wirklich immer bei der Sache ist und sehr angespannt wirkt. Diese Anspannung lässt er immer mehr an den Kollegen aus oder auch bei Befragungen wirkt er nicht professionell. Als die beiden dann noch einen neuen Kollegen bekommen, der an dem Fall mitarbeiten soll und dieser Nina schöne Augen macht, gefällt das Daniel so gar nicht.

Die Auflösung der diversen Mordfälle wurde hier ansprechend gelöst. Ich wurde nicht irritiert zurück gelassen, was ich sehr gut fand. Für mich war das alles plausibel dargestellt.
Was mich allerdings doch sehr gestört hat, war das Privatleben, welches in diesem Buch sehr viel Platz einzunehmen schien. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass hier zum Teil die Morde eine Nebenrolle spielten, wobei doch eigentlich genau diese in dem Buch im Vordergrund stehen sollten. Das fand ich sehr schade und da gibt es auch definitiv den Punktabzug.


Die Charaktere waren wieder wunderbar aufgebaut. Die Kapitel waren nicht zu lang und die wechselnde Sichtweise der Ermittler fand ich auch wieder sehr gut. Weniger Privatleben hätte durchaus gut getan, wobei für mich als Leser schon ziemlich schnell fest stand, was das eigentliche Motiv war - im Privatleben von Daniel. 4 Sterne gibt es für "Invisible" von Ursula Poznanski und Arno Strobel. 


Die gemeinsamen Bücher der Autoren:

- Fremd

Die Buchholz/Salomon-Reihe:

  • Anonym
  • Invisible