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Freitag, 20. Oktober 2017

Freitags-Füller #444

Guten Morgen zusammen!


Es ist trüb draußen, irgendwie mag ich noch so gar nicht die dunkle Jahreszeit haben. Es gab so wenig Sommer, wie ich finde. Jetzt steht der November vor der Tür und alles wird dunkel und nass... ach ja, schon wieder meckern auf hohem Niveau, ich weiß. Aber ganz ehrlich, den einzigen Vorteil, den ich sehe, ist der, dass ich dann abends bei Kerzenlicht lesen kann, den Kaminofen an habe und so. Aber mehr auch nicht.

Ich habe hier für euch wieder den Lückentext von Barbara. Macht doch einfach mal mit.


1.  Die Nachrichten sind nicht immer gut, die gezeigt werden.
2.  Dicke Socken helfen bei mir nicht gegen kalte Füße. Wenn ich kalte Füße habe, muss ich sie waschen und in frische Socken stecken, dann ist alles wieder gut, denn in dicken Socken kriege ich besonders schnell Schwitzfüße.
3.  Herbstferien sind jetzt gut für uns in NRW, bzw. für die Schüler. Ich werde aber nicht wegfahren können, da ich arbeiten muss :(
4. Fensterputzen müsste ich mal wieder.
5. Mal so ganz unter uns gesagt, wer würde jetzt nicht gern im sonnigen Süden sein und dem Schmuddelwetter hier in Deutschland entfliehen..
6.  Noch etwas über 2 Monate und dann ist das Jahr auch geschafft. Echt wahnsinn, wie die Zeit verfliegt, wie schnelllebig alles geworden ist :(
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich eigentlich nach der Arbeit nichts mehr geplant, denn danach werde ich wohl kaputt sein, denn wir haben ein Dorffest hier, und Sonntag möchte ich einen Spielenachmittag mit der Familie machen oder aber einen Bastelnachmittag!


So ihr lieben, ich wünsche euch ein tolles Wochenende, lasst euch nicht Laune nicht von dem Wetter vermiesen, es kommen auch wieder bessere Tage. 


Samstag, 14. Oktober 2017

Rezi: Brigitte Riebe - Marlenes Geheimnis

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …







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Veröffentlicht im Diana Verlag (16.06.2017)
als gebundenes Buch gelesen ~*~ 400 Seiten
geb. Buch 19,99 € ~*~ E-Book 15,99 €
ISBN: 978-3-453-29205-5
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Mein erstes Buch der Autorin Brigitte Riebe und ich muss sagen, der Schreibstil von ihr hat mir sehr gut gefallen. 

Die Geschichte, die sie aufgeschrieben hat, hat mich in vielen Teilen sehr mitgenommen. Auch wenn ich es jetzt gelesen habe, wie es eventuell in den Auffanglagern zugegangen ist, so kann ich es mir immer noch nicht vorstellen, wie es ist. Die Menschen, die da früher lebten, haben echt einiges durchmachen müssen und ich finde, die Autorin hat das, aber auch die Gefühle sehr gut rüber gebracht. Sie hat es verstanden, mich als Leserin abzuholen, mich mit den Gefühlen zu konfrontieren, mir die Lage klar darzustellen. Und das hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere, die sie geschaffen hat, waren für ich sehr authentisch und echt. Brigitte Riebe hat ihnen Leben eingehaucht, was so toll fand. Nane hat mich beeindruckt, denn sie hat es in ihrem bisherigen jungen Leben nicht wirklich sehr einfach gehabt und muss ein paar Entscheidungen treffen um sich selber nicht zu verlieren. Nane erhält ja von Eva nach ihrem Tod ein Päckchen, in der ihre Geschichte enthalten ist. So erfuhr ich, wie die Familie Auberlin zusammen hängt und was damals so alles passiert ist.


Die Geschichte rund um Eva, Marlene und Nane hat mich wirklich sehr mitgenommen. Es ist eine so tolle Geschichte, dass ich eigentlich traurig war, als sie zu Ende ging. Als alles aufgeklärt war. 5 Sterne für Brigitte Riebe und "Marlenes Geheimis".


Hier eine kleine Auswahl an weiteren Büchern der Autorin:

- Die Pestmagd
- Die Versuchung der Pestmagd
- Die geheime Braut
- Die Sieben Monde des Jakobus


Die Autorenseite


Freitag, 13. Oktober 2017

Rezi: Sam Bourne - Der Präsident

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...

Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...

Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika


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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe Verlag (21.07.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch 10,00 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3404176588
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Ich habe mich irgendwie von dem Hype rund um dieses Buch anstecken lassen. Viele waren begeistert auf den ersten Seiten. Und auch ich war begeistert. Der Präsident, der irgendwie daran gehindert wird, den 3. Weltkrieg heraufzubeschwören, dessen Finger schon über dem Roten Knopf geschwebt hatte. 
Dann kam das große ABER!
Der Präsident spielt im ganzen Buch eigentlich nur eine Nebenrolle. Hauptperson ist Maggie Costello, der auffällt, dass etwas nicht stimmt. Denn es gab einen Toten und im Laufe des Buches werden es immer mehr, und man rätselt, wie das zusammen hängt. Maggie Costello deckt es auf. Und dann immer wieder viel zu lange Dialoge, die sich hinziehen wie Kaugummi. Manchmal auch total unlogisch. Mir ist es passiert, das ich eine Szene neu lesen musste, weil ich zum Schluss nicht mehr wusste, wer jetzt was gesagt hat. Das war aber nicht nur einmal, das ist gleich mehrfach passiert und da vergeht einem wirklich die Lust am Weiterlesen.

Ich muss sagen, ich habe mir einfach viel mehr von diesem Buch versprochen, als es im Enteffekt gehalten hat.
Anfangs dachte man an das aktuelle Weltgeschehen und wie nah das Buch ja eigentlich an der Realität dran ist. Die Fäden der ganzen Handlungen sind sehr gut zusammen geführt worden und doch war es für mich ein gewöhnlicher Roman, ohne große Spannung, ohne große Überraschungen.

Der Original-Titel lautet "The plot to kill the Präsident" hat definitiv mehr mit dem Buch gemeinsam, als der deutsche Titel, denn der lässt den Leser ziemlich in der Luft schweben. Der Klappentext verspricht viel mehr und am Ende wird der Leser eventuell enttäuscht zurück gelassen, weil er mehr erwartet hatte. So war es bei mir. 

 
Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen und bin doch arg enttäuscht, wie schnell ich von dem Buch enttäuscht war. Ich würde ja eigentlich einen Stern geben wollen, aber dafür war es in gewisserweise eine gute Handlung, wenn auch nicht vernünftig ausgeführt. Daher 2 Sterne von mir.