Montag, 28. November 2016

Rezi: Mandy Baggot - Winterzauber in Manhatten

Klappentext:

Die Engländerin Hayley und ihre Tochter Angel sitzen im Flieger Richtung New York, um im Big Apple Weihnachten zu feiern. Begeistert stürzen sie sich ins Abenteuer: Kutschfahrten im Central Park, Schlittschuhrunden am Rockefeller Centre und Bummel auf der 5th Avenue. Doch die Stadt, die niemals schläft, hat mehr zu bieten – und Angel hat einen Herzenswunsch: ihren Vater kennenzulernen. Während Hayley sich auf die Suche nach dem Mann macht, mit dem sie die eine folgenreiche Nacht verbrachte, läuft sie Oliver über den Weg: Milliardär und Weihnachtsmuffel – bis jetzt. Denn dieses Fest könnte auch für ihn zu einem Fest der Liebe werden ...




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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.10.2016)
als TB gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442485161
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Inhalt:

Hayley lebt mit ihrer Tochter Angel in England und beide planen ihren Trip nach New York. Denn Hayley´s Tochter hat nur einen Wunsch: endlich ihren Vater kennen zu lernen. Doch diesen Wunsch hat sie nicht vor ihrer Mutter geäußert, sondern ihn in eine Bitte an Gott formuliert.
Allerdings gibt es ein Problem: Hayley weiß nicht, wo der Vater von Angel lebt, denn die beiden hatten einen One-Night-Stand. Als sie ihn kennen lernte, lebte er in New York, bzw. wollte dort in einer Galerie ausstellen, denn er war Künstler. Inständig hofft sie nun, dass er ihr nicht den falschen Namen genannt hat. 
In New York lebt Hayley´s Bruder Dean, bei dem sie wohnen. Direkt am ersten Abend gehen die vier bei einem Asiaten essen und dort läuft sie Oliver über den Weg. Sie hilft ihm aus einer vertrackten Situation. 

Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht dazu schreiben.

Viel eher möchte ich auf die Charaktere eingehen, bei denen mir Hayley sehr gut gefallen hat. Ich fand sie super sympatisch. Eine Frau wie du und ich, die es nicht immer leicht hatte in ihrem jungen Leben. Ich glaube, gerade dass lässt sie so wunderbar echt wirken.
Angel hingegen wirkte manchmal auf mich für eine neunjährige doch ziemlich gekünstelt, aber auch das machte das kleine Mädchen irgendwie wieder sympatisch.
Eigentlich haben mir alle Charaktere sehr gut gefallen, denn sie wirkten authentisch. Sie waren für mich voller Leben, so dass ich mir sämtliche Schauplätze sehr gut vorstellen konnte. 

Mein Fazit:

Ein wunderbares Buch für die Vorweihnachtszeit. Ich hatte Spaß, es zu lesen und ich finde das sehr wichtig. Und gerade weil ich alles wunderbar passend fand, gibt es 5 Sterne.

Ich danke dem Goldmann-Verlag, dass ich dieses wundervolle Buch lesen durfte.


Mittwoch, 23. November 2016

Rezi: Beatriz Williams - Träume wie Sand und Meer

Klappentext:

Geheime Lieben, Frauen, die sich an keine Regel halten, – und ein umwerfender Held

Cape Cod, Sommer 1966. Christina, von allen Tiny genannt, ist elegant und die perfekte Ehefrau. Ihr Mann Frank, einer der begehrtesten und reichsten Männer im Lande, steckt mitten im Wahlkampf. Doch hinter der Fassade ist längst nicht alles perfekt. Tiny kommen Zweifel, wie schon kurz vor ihrer Hochzeit zwei Jahre zuvor, ob dies das richtige Leben für sie ist. Damals wollte sie ihre Verlobung lösen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Einmal in ihrem Leben benahm sie sich nicht anständig, sondern verliebte sich in einen anderen Mann und ließ ihn kompromittierende Bilder von ihr machen. Nun platzt ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben, ihr einstiger Liebhaber taucht auf sowie ein Erpresserbrief mit einem Foto von damals. Schon bald realisiert Tiny, dass ihre Zweifel berechtigt sind und die Familie so krank vor Ehrgeiz ist, dass sie zu beinah allem bereit wäre …

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Veröffentlicht im Blanvalet Verlag (22.08.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 448 Seiten
Broschierte Ausgabe: 14,99 € ~*~ E-Book 11,99 €
ISBN: 978-3764505660
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Inhalt:

Tiny ist die Frau eines der begehrtesten und reichsten Männer der USA. Er steckt mitten im Wahlkampf und das war ihr auch zwei Jahre zuvor bewusst, als sie ihn heiratete. Doch es kommen neuerliche Zweifel auf, ob sie die richtige Entscheidung in ihrem Leben getroffen hat. Diese Zweifel hatte sie schon kurz vor der Hochzeit und genau zu diesem Zeitpunkt tritt Cap in ihr Leben. Cap ist beim Militär und muss einige Zeit später wieder zurück an die Front. Doch diese paar Tage reichen aus, um Tiny zu zeigen, was sie alles verpasst.
Doch es kommt, wie es kommen muss, und Tiny sagt sich von Cap los und heiratet Frank. Doch wirklich glücklich ist sie nicht, denn die Familie von Frank ist ehrgeizig, dass es schon fast krank ist.

Dieses Buch ist Teil 3 einer Serie, aber das wusste ich vorher nicht. Ich habe es erst später erfahren. Man kann es also definitiv einzeln lesen, denn es spielt keine Rolle, was vorher war. Ich hatte nicht das Gefühl, die vorherigen Bände kennen zu müssen.

Allerdings fand ich die Story jetzt nicht so ergreifend, als das ich sagen würde, ich muss die anderen Bände auch noch lesen. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass hier viel aneinander gereiht wurde. Auch wenn die Geschichte in zwei bzw. drei Handlungssträngen aufgeteilt ist, also von 2-3 Personen erzählt wird, so konnte mich die Geschichte nicht packen. Sie hat mich nicht mitgenommen, so das ich wirklich sehr lange an diesem Buch gesessen habe.

Ich konnte keine Beziehung zu Tiny, der eigentlichen Hauptperson, aufbauen. Sie war mir völlig fremd, auch Cap und die anderen Figuren der Geschichte waren mir einfach zu eintönig. Mag sein, dass es zu dieser Zeit damals so gewesen ist, und trotzdem fehlte mir der Pepp. Dieser war einzig und allein durch Pepper zu spüren, der Schwester von Tiny. Doch eine Figur allein wertet die Geschichte nicht auf.

Mein Fazit:

2,5 Sterne für dieses Buch, denn die Figuren waren zu schwarz-weiß gehalten, die Story war mir zu seicht. Es fehlte an allen Ecken und Kanten etwas. 


Die East-Coast-Reihe:

- Band 1: Im Herzen des Sturms
- Band 2: Das geheime Leben der Violet Grant
- Band 3: Träume wie Sand und Meer


Dienstag, 22. November 2016

Rezi: M.W. Schwarzbach - Der neue König - Linksrechtsobenunten Band 2

Klappentext:

Nachdem die Wolkenkrieger Thujus und Aquila ihre Ausbildung beendet haben, will Thujus seine Eltern wiedersehen. Aber in Zwischental ist nichts mehr wie es war. Die Wolkenkrieger erkennen, dass sie mit einem Mal vor der großen Aufgabe stehen, die ihnen prophezeit wurde. Thujus gelangt nach Nordland und erfährt, dass die Norddiminuren einen gemeinen Plan ersonnen haben, um die Herrscher über ganz Linksrechtsobenunten zu werden.
Marie und eine riesige Armee von Diminuren begeben sich auf den Grünberg, um die Krapharen zu vertreiben. Doch dort erwartet sie eine böse Überraschung …




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Veröffentlicht im mainbook-Verlag (27.09.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 146 Seiten
E-Book 4,99 €
ASIN: B01LXCHPVZ
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Inhalt:

Die Ausbildung von Thujus und seinem Adler Aquila ist sehr hart. Sie werden so manches Mal auf eine harte Probe gestellt. Doch noch kein Wolkenkrieger-Paar war bisher jemals so stark wie die beiden. 
Als die Ausbildung beendet ist, möchte Thujus mit seinem Freund nach Zwischental reisen, um seine Eltern wieder zu sehen. Doch leider ist das Dorf nicht mehr das, was es einmal war. Er erfährt, dass die Norddiminuren sein Volk entführt hat. Doch nur die starken unter ihnen sind mitgekommen. Die Alten und Schwachen unter ihnen blieben da. 
Auf ihrer Reise nach Nordland, wo die Norddiminuren leben, gelangen die beiden in eine Falle und es steht sehr schlecht um Aquila. Wie wird Thujus nun seine Familie und sämtliche Dorfbewohner befreien können?
Auch Marie steht vor einer großen Aufgabe. Sie muss aus ihrer Welt Kalk besorgen. Gemeinsam mit Pietschi und vielen weiteren Helferlein machen sie sich auf in die Menschenwelt. Doch es ist leichter gesagt als getan, denn Marie gerät in Bedrängnis, und zwar von Jungs in ihrem Alter, denen sie übel mitgespielt hat. Nun wollen sie sich an Marie rächen.
Wird Marie es schaffen, den Kalk in die Welt der Diminuren zu bringen, um die Krapharen zu vertreiben? 

Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an und ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Ich konnte mir immer deutlicher vorstellen, wie der Autor sich die Welt von Linksrechtsobenunten vorgestellt hat. Er hat sie sehr gut beschrieben, ohne dabei zu sehr auszuschweifen.
Diesmal hat es mir auch besser gefallen, dass sich M.W. Schwarzbach mehr Zeit für seine Figuren genommen hat, und deren Abenteuer.  Ich mag es nicht, wenn etwas zu schnell abgehandelt wird und das war hier definitiv nicht der Fall.

Eine tolle Fortsetzung, die ich jedem Jugendlichen empfehlen kann, der Fantasy mag, und sich gern fremde Figuren vorstellen mag, in eine Welt abtauchen möchte, die der Autor erschaffen hat. 

Mein Fazit:

Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen Band 3 und 4. Das Buch wurde genau an einer Stelle beendet, an der man dem Verantwortlichen am liebsten alle Haare einzeln auszupfen möchte, denn man möchte wissen, wie es weiter geht. 4,5 Sterne für "Der neue König". 


Reihenfolge:

- Band 1: Der Wolkenkrieger
- Band 2: Der neue König
- Band 3: noch nicht erschienen
- Band 4: noch nicht erschienen 


Ich möchte mich gerne beim mainbook-Verlag bedanken, das ich die Möglichkeit bekommen habe, dieses Abenteuer zu lesen.
 

Montag, 21. November 2016

Rezi: M.W. Schwarzbach - Der Wolkenkrieger - Linksrechtsobenunten Band 1

Klappentext: 

Der junge Alphrim Thujus und der Adler Aquila werden zu Wolkenkriegern ausgebildet. Die ersten seit Jahrhunderten. Und es stellt sich bald heraus, dass beide mehr Macht besitzen als irgendein Wolkenkrieger-Paar zuvor. Doch warum? Nur ihre Ausbilder kennen die Antwort, die die Welt Linksrechtsobenunten in ihren Grundfesten erschüttert ...
Sechs Wochen Sommerferien genießen, das war Maries Plan. Doch der geht nicht auf, denn urplötzlich findet sie sich in der fremden Welt Linksrechtsobenunten wieder. Sie landet bei den Diminuren, in unserer Welt als Wichtelmänner bekannt, die sie mit einer gefährlichen Aufgabe betrauen und macht zu allem Überfluss auch noch eine Entdeckung, die ganz Linksrechtsobenunten in einen schrecklichen Krieg zu stürzen droht ...

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Veröffentlicht im mainbook-Verlag (10.08.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 124 Seiten
E-Book 4,99 €
ASIN: B01K5I2V44
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Inhalt:

Marie hat eigentlich keinen Plan für ihre Sommerferien, außer das sie ausspannen möchte. Doch eines Nachts wird sie durch ein Geräusch wach. Sie erkennt schnell, dass es sich dabei um eine Maus handelt, die sie am nächsten Morgen vor die Tür bringt, lebend.
Doch in der nächsten Nacht wird sie wieder von einem Geräusch wach, diesmal allerdings sitzt ein kleines Männchen in ihrem Zimmer. Als dieser sich wieder aus dem Staub machen möchte, packt Marie ihn an die Schulter und im nächsten Moment findet sie sich in einer ganz anderen Welt wieder. In der Welt die Linksrechtsobenunten heißt. Eine für sie völlig fremde Welt, mit Wesen, die ihr völlig unbekannt sind. 
Sie landet bei dem Diminuren Pietschi, der sie zunächst versucht, zu verstecken, doch schnell kommt heraus, das ein Menschenkind in der Welt der Diminuren ist. Noch dazu ein Menschenkind, welches sich gut mit Tieren versteht. Und so soll Marie die Bewohner von einem Tier befreien, welches sich normal niemals in den Gärten der Bewohner aufhalten würde.

Auch Thujus wird mit seiner Aufgabe vertraut gemacht. Ist er doch ein besonderes Kind, das schon bei seiner Geburt sprechen konnte, wenn auch nur ein Wort. Er ist stärker als alle anderen Kinder in seinem Umfeld.
Bald wird klar, dass Thujus die Ausbildung zum Wolkenkrieger antreten wird, zusammen mit dem Adler Aquila. Die Ausbildung ist hart, doch beide sind sehr stark. Stärker sogar als ihre Ausbilder. 

Ich lernte Marie als ein sehr selbstsicheres Mädchen kennen, welches sich um das Wohl der Tiere kümmert. Auch als Marie in die Welt von Linksrechtsobenunten kommt, erscheint sie mir zunächst unsicher, doch sie erlangt sehr schnell ihr selbstsicheres Auftreten wieder. Manchmal ging es mir da ein wenig zu schnell.

Thujus lernte ich als einen Jungen kennen, der zwar an sich selber glaubt, aber ihn plagen hin und wieder auch viele Selbstzweifel. Gerade während der Ausbildung hat er es nicht immer leicht und er fragt sich immer wieder, warum er das alles auf sich nimmt.

Der Autor hat die Welt von Linksrechtsobenunten sehr schön beschrieben. Die Namen, die er sich für die verschiedenen Völker ausgedacht hat, oder aber für die verschiedenen Personen, hat das eine oder andere Mal ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert, weil sie einfach lustig waren.

Ich freue mich auf die Fortsetzung von Marie und Thujus und bin gespannt, wie es bei den beiden weiter geht, welche Abenteuer sie noch zu bestehen haben.

Mein Fazit:

An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass der Autor sich ein wenig mehr Zeit genommen hätte, um die Beschreibungen weiter auszuführen. An vielen Stellen ging es mir einfach zu schnell. Trotzdem finde ich es ein gelungenes Fantasy-Abenteuer, dem ich 4 Sterne geben werde.


Ich möchte mich gerne beim mainbook-Verlag bedanken, das ich die Möglichkeit bekommen habe, dieses Abenteuer zu lesen.

Montag, 7. November 2016

Kurz-Rezi: Elin Hilderbrand - Inselwinter

Klappentext:

Puderzuckerschnee, Lichterfunkeln und Glühweinduft – es weihnachtet sehr auf Nantucket. Wie in jedem Jahr kommen die Quinns im Winter Street Inn, der kleinen Pension der Familie, zusammen, und es gibt Grund zu feiern: Familienoberhaupt Kelley und seine Exfrau Margaret sind einander wieder nähergekommen, ihr Sohn Kevin ist frischgebackener Vater, und auch Tochter Ava hat endlich die Liebe gefunden. Doch plötzlich steht Kelleys zweite Ehefrau, Noch-Gattin Mitzi, vor der Tür – und drei unter dem Mistelzweig sind eindeutig einer zu viel ... Nur ein Weihnachtswunder kann das Fest der Quinns jetzt noch retten.




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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.10.2016)
als TB gelesen ~*~ 288 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442484836
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Inhalt:

Es ist das Adventsbummel-Wochenende auf Nantucket. Die Familie Quinn hat endlich mal wieder einen Grund zu feiern. Die kleine Tochter von Kevin und seiner Verlobten Isabelle soll getauft werden.
Kelley, das Oberhaupt der Familie, hat sich seiner Ex-Frau Margaret wieder angenähert, doch da erhält er einen Anruf von seiner Noch Ehefrau Mitzi, ob sie auch zur Taufe kommen dürfe, mit ihrem neuen Lebensgefährten George, der Santa Claus von Nantucket.
Mitzi und Kelley hatten es beide im vergangenen Jahr nicht wirklich einfach. Erst wird ihr in Afghanistan stationierte Sohn entführt und bis heute kein Lebenszeichen von ihm, dann trennt sich Mitzi von Kelley aus einer Laune heraus und verbringt das Jahr mit Santa Claus - George. Doch irgendwie läuft alles nicht wirklich sehr gerade, als alle an diesem Wochenende aufeinander treffen.

Ich muss sagen, es waren mir eindeutig zuviele Personen, die in diesem sehr dünnen Buch mitspielten. Jedes Kapitel hatte zwar seine eigene Person, über die erzählt wurde, doch ich konnte nicht wirklich eine Geschichte daraus erkennen. Ich würde sagen, es war eher eine schlechte Seifenoper, deren Zuschauer ich war. Etwas anderes fällt mir dazu leider nicht ein.

Auch die so hochgepriesene Weihnachtsstimmung kam bei mir leider überhaupt nicht auf. Mir fehlte der Flair, der von der Autorin nicht rüber gebracht wurde. 

Mein Fazit:

Für mich leider ein sehr enttäuschendes Buch. Die Autorin hätte viel mehr daraus machen können. Viel mehr in die Geschichte einfließen lassen können, was es im gesamten interesanter gemacht hätte. Es reicht leider nicht mal für 2 Sterne, denn auch die Charaktere fand ich viel zu unpersönlich, so bleibt mir leider nur 1 Stern übrig.


Weitere Bücher der Autorin:

- Sommerhochzeit
- Sommerabend
- Das Sommerversprechen
- Sommerwolken
- Winterglanz
- Das Licht des Sommers


Mittwoch, 2. November 2016

Der Leserpreis 2016 von Lovelybooks

Guten Morgen ihr lieben!


Es ist November und seit einigen Tagen könnt ihr bei Lovelybooks eure Lieblingsbücher des Jahres 2016 nominieren.
In 14 Kategorien wählt ihr eure Lieblingstitel aus und könnt gleichzeitig an einer Verlosung teilnehmen.

Klickt dazu einfach auf den nachfolgenden Banner, meldet euch dort an oder registriert euch bei Lovelybooks und nominiert eure Favoriten.



Ich bin schon gespannt, wer dieses Jahr den begehrten Leserpreis in den verschiedenen Kategorien abräumt!

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Manuela Obermeier - Verletzung

Klappentext:

Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike?


 
 
 
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Veröffentlicht im ullstein-Verlag (19.10.2016)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548287478
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Inhalt:

Hauptkommissarin Toni arbeitet in München bei der Mordkommission. Im Job läuft alles gut, nur privat hat sie gerade die Hölle auf Erden verlassen, aber nur mit Hilfe der Polizei. Ihr Ex-Freund Mike hat sie jahrelang geschlagen, niemandem hat sie sich je anvertraut, immer neue Lügen erfunden. Sie schämt sich einfach zu sehr und möchte kein Gerede am Revier haben.
Eine Mordserie erschüttert München und lässt Toni zumindest tagsüber abschalten, nicht an ihre privaten Probleme denken. Aber selbst das wird immer schwieriger, denn ihr Ex-Freund ist ebenfalls Polizist. 
Als die zweite Tote aufgefunden wird, rätseln alle, was die beiden gemeinsam haben, außer ihren Verletzungen. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren und schnell wird ein Tatverdächtiger festgenommen.

Toni war für mich ein Charakter, der am Anfang noch recht interessant war. Sie hatte zwar auch ihre Probleme, doch das fand ich anfangs gar nicht so schlimm. 
Als allerdings die Probleme immer mehr in den Vordergrund rückten, fand ich es nicht mehr so toll und ich muss gestehen, irgendwann saß ich nur noch vor dem Buch und verdrehte meine Augen, als wieder eine Panikattacke kam. Ich will das alles gar nicht verharmlosen, doch es passte irgendwie so gar nicht zusammen, auf der Arbeit die toughe Frau und daheim das ängstliche Rehlein, das bei jedem Geräusch zusammen zuckt.
Ich habe versucht, ich in ihre Lage hineinzuversetzen, und habe ihre Angst auch verstanden, aber ich mag es nicht, wenn die privaten Probleme immer mehr in den Vordergrund rücken und ich das Gefühl habe, die eigentliche Geschichte, die Suche nach dem Mörder, rückt immer weiter in den Hintergrund. Und das hat mich im Laufe des Buches immer mehr gestört.

Desweiteren finde ich, hat die Spannung unter den privaten Problemen der Ermittlerin gelitten. Denn diese konnte meines Erachtens nach kaum aufgebaut werden. Dachte ich, es geht voran, kam es wieder zu einem kleinen Stillstand oder gar Rückschlag, und damit meine ich jetzt nicht nur das Privatleben von Toni Stieglitz, sondern auch die Ermittlungen. 

Der Klappentext wirbt damit, dass die Autorin Manuela Obermeier selbst Hauptkommissarin ist und weiß, worüber sie schreibt. Und in ihren Dankesworten schreibt sie auch, dass sie sich manchmal kleine Freiheiten herausgenommen hat, was die Ermittlungsarbeiten angingen.
Doch finde ich, dass sie der Toni Stieglitz ein wenig mehr Leben einhauchen könnte, mehr Farbe geben. Toni wirkte zwar auf mich impulsiv, setzte gerne ihren eigenen Kopf durch, aber trotzdem habe ich wenig über sie erfahren. Sie wirkte auf mich eintönig.

Mein Fazit:

Dieser Auftakt einer neuen Reihe um die Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat noch Luft nach oben. Wenn man die Probleme der  Protagonistin mal hinten anstellt, war die Geschichte durchaus gut durchdacht, aber das gewisse Etwas hat gefehlt um mich vom Hocker zu hauen. Hier leider nur 3 Sterne.