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Freitag, 12. Januar 2018

Freitags-Füller #456

Hallo zusammen!


Schwupp ist schon Mitte Januar. Die Weihnachtsdeko ist wieder eingemottet, ein paar Winterdekorationen stehen noch, aber ich hole mir schon den Frühling ins Haus. Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr die Winterdeko schon eingemottet und lockt den Frühling? 

Lesetechnisch war ich diese Woche nicht ganz so gut, denn mein Mann hat Urlaub, da komme ich durchaus sehr wenig zum lesen. Aber naja, ab nächste Woche geht er wieder arbeiten und da schauen wir mal, wie es dann so wird. Durchaus wird es bei mir auf der Arbeit auch stressiger in nächster Zeit.



Es ist aber auch mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara. Ihr kennt es ja, meine Antworten sind fett und unterstrichen. Macht einfach mal mit.


1. Eigentlich habe ich nicht immer so die Ideen, was Dekorationen angehen, aber dank der App Pinterest bekomme ich sehr viele Anregungen und versuche diese umzusetzen.
2.  Ich trage den Ehering an meiner rechten Hand.
3.  Spät am Abend liege ich im Bett und lese noch etwas in meinem E-Book.
4.  Ich bin gespannt, was ab Februar passiert. Ich lasse es auf mich zukommen und wir werden sehen was passiert.
5.  Das Jahr 2017 war eigentlich ein recht schönes Jahr.
6.  Du weisst, dass du alt bist wenn die Jugend dir erzählt, wer denn DER Influenza-Star im Netz ist. Ich dachte immer, es handelt sich dabei um eine Grippe oder so ähnlich *lach*
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Filmeabend, morgen habe ich bisher noch nichts geplant, und Sonntag möchte ich, wenn es geht, die Sonne genießen. Sie fehlt mir unwahrscheinlich!


Ihr lieben, ich wünsche euch ein tolles Wochenende. Hoffe, ihr könnt es genießen. Und natürlich wünsche ich euch viele tolle Lesestunden.

Lieben Gruß


Jenny

Freitag, 5. Januar 2018

Freitags-Füller #455

Guten Morgen ihr Lieben!


Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch nochmal schnell. Ja, ich weiß, dass Jahr ist schon wieder 5 Tage alt, aber besser spät als nie, oder?

Ich hoffe, ihr habt sämtliche Feiertage gut rumgebracht. Habt ihr Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Ich bin da ehrlich, ich habe es in der Vergangenheit immer mal wieder versucht, aber nie durchgezogen, von daher lasse ich es gleich. Ich weiß, was ich erreichen möchte und darauf muss ich hin arbeiten. Ich möchte, dass es mir gesundheitlich besser geht, Zeit für mich selbst habe und natürlich, dass meine Familie gesund bleibt. Aber das sind alles Wünsche, keine Vorsätze.



Wie immer an einem Freitag kommt nun hier wieder der Freitags-Füller von Barbara. Meine ausgefüllten Lücken sind fett und unterstrichen. Macht doch einfach mal mit, denn da kommen immer so tolle Antworten bei rum.

1. Gestern abend war ich froh, als ich daheim war. Da habe ich auch nicht mehr viel gemacht, außer ein wenig gelesen.
2. Keine Vorsätze für dieses Jahr.
3. Das lustigste //////////// .
4.  Gestern fragte ich mich, wo soll es denn jetzt hingehen?
5. Ich sage  , und er sagt Hott. So ist das manchmal im Leben.
6.  Wenn wir etwas verlegt haben und es dringend brauchen dann müssen wir es suchen und wir müssen es irgendwie finden.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  meinen Feierabend, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant und am Abend geht es in Theater, und Sonntag möchte ich mich einfach entspannen, den Tannenbaum abbauen und wieder für Ordnung sorgen!
 
 
Ich wünsche euch allen ein tolles Lesereiches Wochenende. Ich denke, ich werde maximal am Sonntag zum lesen kommen denn Abends zählt im Moment nicht, da schlafe ich immer sehr schnell über mein E-Book ein. 

Habt ebenfalls eine tolle Woche.

LG


Jenny

Sonntag, 31. Dezember 2017

Rezi: Beate Maxian - Die Frau im hellblauen Kleid

Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...







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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (13.11.2017)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
TB-Ausgabe: 10,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3453422124
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Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal 1927, als Käthe Schlögel sich für das Theater interessiert und sich auch dort bewirbt und dann einmal in der Gegenwart im Jahre 2015.  

Ich hatte zu Anfang Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu finden. Ich kann nicht genau sagen, woran es gelegen hat. Vielleicht die vielen verschiedenen Personen oder aber an dem Schreibstil der Autorin. Ich fand ihn teilweise holperig, meinte noch den einen oder anderen Fehler gesehen zu haben. 
Ich muss auch sagen, dass ich die historischen Teile dieses Buches sehr viel lieber gelesen habe, als die Teile in der Gegenwart. Ich fand, die Autorin Beate Maxian hat hier sehr viel Herzblut und Recherche hineingelegt, was zu spüren war. Das soll aber nicht heißen, dass sie in dem Rest kein Herzblut hineingelegt hat. Vielmehr fand ich den historischen Teil viel interessanter. Ich habe mit Käthe mitgefiebert und mitgelitten. Und genau diese Emotionen fehlten mir in der Gegenwart. Marianne war die absolute Diva und das hat die Autorin super rüber gebracht. Ein Mensch, der alle anderen Mitmenschen verletzt, wenn auch unbeabsichtigt, um an ihre Ziele zu kommen, bzw. ihren Willen durchzusetzen. 
Ihre Tochter Vera wollte eigentlich auch Schauspielerin werden, doch gelingt ihr das mehr Schlecht als Recht. Sie war für mich sehr einfach gehalten. Ein unsicheres, graues Mäuschen. Unsicher ja, aber mir fehlte trotzdem die Farbe in ihrem Leben, und dieser Teil wurde erst zum Ende hin etwas angedeutet.
Sophie, die Tochter von Vera hingegen ist ebenfalls, wie schon Käthe und Marianne, ein aufsteigender Stern am Schauspielerhimmel. Doch sie wirkte für mich mit ihren jungen Jahren einfach noch viel zu kindlich. Sie wurde oft als Stur betitelt und doch kam es mir vor, als hätte ich einen Charakter vor mir, wenn dieser etwas nicht bekommt, was er möchte, stampft er mit den Füßen auf. 

Die Geschichte an sich fand ich echt toll. Sie war gut durchdacht und das gefiel mir. Die Zeit, als die Juden vernichtet wurden, hat sie äußert eindrucksvoll aufgeschrieben. Ich fühlte mit Käthe. Doch hat mir etwas an der Geschichte in der Gegenwart gefehlt, das gewisse Etwas. 



Die Geschichte von Käthe während der Vor- und Nachkriegszeit hätte durchaus ausgereicht, um dieses Buch zu füllen. Beate Maxian hat hier sehr sorgfältig recherchiert und es sehr echt rübergebracht. Leider gefiel mir die Gegenwart weniger gut. 3 Sterne für "Die Frau im hellblauen Kleid".