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Montag, 8. Mai 2017

Rezi: Tanja Heitmann - Das Haus am Fluss

Klappentext:


Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...



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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (20.03.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 € 
geb. Buch: 19,99 € ~*~ Hörbuch: 9,95 €
ISBN: 978-3734104114
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Inhalt:
 
Marie hat einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Zusammen mit ihrem Sohn Valentin nimmt sie das Angebot ihres Onkels an, um im hohen Norden an der Elbe neu anzufangen. Dort sthet das alte "Kapitänshaus" schon sehr lange leer und es wäre zu schade, es verfallen zu lassen. Ihr fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen, denn sie hofft auf Ruhe. Doch daraus wird nichts, denn da gibt es ja auch noch ihre Großtante Marlene...

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit lernt man Mina - Wilhelmina - kennen und schätzen. Ich lernte sie bei ihrem 21. Geburtstag kennen. Sie wirkte frisch und fröhlich. Ein kleiner Freigeist. Als sie in eine kleine Notsituation gerät, hilft ihr ein fremder Mann, zu der damaligen Zeit ein Tagelöhner. Doch Mina wusste genau, das er der richtige für sie ist. Ihr war es auch egal, das er unter ihrem Stand war.

Nach und nach lernt man den Charakter Marie kennen und lieben. Ich mochte Marie sehr gern, denn sie wirkte so normal. Ihr Sohn allerdings war mir noch fast am liebsten, denn er war eben noch ein normaler 10jähriger, der keine Sorgen hatte. Er fand auch schnell eine neue Freundin, Dasha , auch wenn sie älter war. Doch sie weckte in ihm die Liebe zu den Tieren. 
Ich glaube, der einzige Charakter, mit dem ich nicht richtig warm wurde, war Asmus. Irgendwie wirkte er distanziert und unnahbar. Mir fehlte da ein bisschen was.

Allerdings hat die Autorin mich mit ihrer Landschaftsbeschreibung begeistert. Ich konnte förmlich das Meer riechen, den Sturm spüren und nicht zuletzt stellte ich mir vor, wie ich selber auf dem Deich spazieren gehen würde. 

Ein paar Längen störten mich im Teil der Vergangenheit. Irgendwie waren da manche Abschnitte ein wenig zäh zu lesen. Ich fragte mich immer wieder, wann es denn endlich weiter gehen würde.

Mein Fazit:

Eine interessante Familiengeschichte, bei der man ab einem gewissen Moment sicherlich auf die Lösung kommt, und trotzdem hat Tanja Heitmann es in meinen Augen geschafft, mich ordentlich zu unterhalten. Ich hätte mir allerdings mehr Charaktertiefe von Asmus gewünscht. 4 Sterne für "Das Haus am Fluss".

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal sowie beim blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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