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Freitag, 7. April 2017

Rezi: Christiane Lind - Im Land des ewigen Frühlings

Klappentext:

1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen.

Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen?

Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt.

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Veröffentlicht über Amazon (29.11.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 408 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-1539826743
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Inhalt:

Elise und Margarete begegnen sich auf dem Schiff, das beide nach Guatemala bringen soll. Elise mag eigentlich viel lieber in Bremen bei ihren Großeltern bleiben, denn zu ihren Eltern hat sie nicht so einen guten Draht. Ihre Eltern wandern auf den Pfaden der Maya und wollen noch unentdeckte Tempel und Schätze heben. 
Margarete hingegen freut sich sehr auf ihre Rückkehr in das Land, in dem sie aufgewachsen ist und natürlich auf ihre große Liebe Juan, von dem sie aber ein Jahr lang nichts gehört hat.
Als sie ankommen, trennen sich die Wege von Margarete und Elise. Während Margarete verheiratet werden soll, muss Elise ihre Eltern begleiten.
In der Gegenwart hat Isabell gerade eine Scheidung hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begeben sie sich auf die Spuren ihrer Ururgroßmutter. Sie hat damals fleißig Tagebuch geschrieben.
Und dann tritt auch noch Fabian in das Leben von Isabell.

Die Charaktere Elise und Margarete haben mir sehr gut gefallen. Die eine ein bisschen weniger forsch und vielleicht auch ängstlich, die andere hingegen voller Selbstbewusstsein. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. 
Isabell hingegen, und auch ihre Großmutter und Fabian, blieb ein wenig schwach, wie ich fand. Ich konnte zu ihr keine richtige Bindung aufbauen. Soll aber nicht heißen, dass ich den Part in der Gegenwart nicht gern gelesen habe. Ich habe alle Parts sehr gern gelesen, nur konnte ich mit Elise und Margarete wesentlich mehr anfangen. 

Die Geschichte ist toll erzählt, auch wenn ich am Ende mit dem Gefühl zurück gelassen wurde "Wie das wars jetzt?" Das fand ich jetzt nicht ganz so toll. Trotzdem aber hatte ich immer wieder das Gefühl, ich will wissen, wie es weiter geht. 
Ein paar kleinere Längen empfand ich jetzt während des Parts auf Guatemala, gerade als es um Elise ging. Aber das war eher minimal.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung des Covers hat mich auch sofort angesprochen.

Mein Fazit:

Meine Lesereise nach Guatemala hat sich definitiv gelohnt. 4 Sterne gebe ich Christiane Lind mit dem Roman "Im Land des ewigen Frühlings".

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