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Freitag, 13. April 2018

Freitags-Füller #469

Guten Morgen zusammen!


Endlich wieder Freitag, auch wenn ich heute arbeiten muss. Irgendwie habe ich auch nicht gut geschlafen, aber sobald irgendwas am Vortag gewesen ist, ist das bei mir so. Gestern Abend war es eben ein Info-Abend an der Schule wegen Abi und Co. Sohnemann erhält womöglich die Zulassung für die Einführungsphase also die 11. Klasse. Aber was da alles gemacht werden kann und soll und muss.... wahnsinn. Unsere Köpfe haben gestern echt geraucht.



Nun will ich das erstmal aus meinem Kopf raus bekommen und den Freitags-Füller von Barbara ausfüllen. Macht einfach mit, denn sie gibt sich immer so große Mühe, uns Lücken zur Verfügung zu stellen.

1.  So langsam wird es wärmer, die Sonne scheint mehr, die Laune der Leute steigt wieder.
2.  Ich habe immer irgendwelche Ideen im Kopf und genau deshalb habe ich jetzt immer ein kleines Notizbuch dabei, damit ich mir diverse Ideen aufschreiben kann.
3.  Mein Gefühl sagt mir, dass mein Sohn schon seinen Weg gehen wird, ich ihm aber sicherlich noch den einen oder anderen Rat mit auf dem Weg geben werde.
4. Ich wünsche mir im Sommer, das mein Rasen grün bleibt. Aber die Hecke, die auf unsere Grundstück ist, schlürft dem Rasen das ganze Wasser weg.
5.  Ich habe eine Schwäche für Bücher.
6.  Was in der Politik abgeht - sei es Ausland oder Inland - da fallen mir keine Kommentare mehr ein.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  meinen Feierabend sowie Lets Dance, morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich erstmal noch nix machen, aber vielleicht ändert sich das ja auch wieder!


So ihr lieben, das war es schon wieder für diesen Freitag. Ich werde an diesem Wochenende wohl hoffentlich etwas mehr zum lesen kommen. Ich lese gerade ein tolles Leserundenbuch, und zwar Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin. Ein tolles Buch. Ich lege es kurz zur Seite und habe das Gefühl, im nächsten Moment wieder danach zu greifen, weil ich weiter lesen möchte. Der Schreibstil der Autorin nimmt mich irgendwie total gefangen, aber das liebe ich ja so.

Habt ein tolles Wochenende und genießt die Sonne, wenn ihr in den Genuss kommt, sie zu sehen.

Eure Jenny

Mittwoch, 11. April 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ... 






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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (09.11.2015)
als TB gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-47135-1
Original-Titel: The sin of the father (The Clifton Chronicles 2)
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Der zweite Teil der Clifton-Saga hat mich wieder von der ersten Seite an gefangen genommen. Es lagen zwischen dem ersten und zweiten Teil noch andere Bücher des Autors dazwischen, doch ich wusste gleich wieder, worum es ging. Der Autor hat direkt dort angeknüpft, wo er im ersten Band aufgehört hat. 

Harry wird direkt nach seiner Überfahrt nach Amerika festgenommen, weil er sich als Tom Bradshaw ausgegeben hatte. Dieser war mit ihm an Bord des Schiffes, starb jedoch, als dieses im Krieg attakiert wurde und sank. 
Wie sich herausstellt, war Tom Bradshaw kein unbeschriebenes Blatt, denn gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Leider wusste Harry davon nichts. 
Während seiner Haft schreibt er alles auf, was er in der Zeit erlebt hat. Nicht jeder ist im freundlich gesinnt.
Emma Barrington hingegen glaubt nicht an dem Tod ihres Geliebten Harry. Sie klammert sich an jeden Strohhalm, den sie ergreifen kann.
Giles Barrington meldet sich freiwillig zum Dienst. Doch leider gerät er in Kriegsgefangenschaft.
Und dann ist da noch Hugo Barrington. Er versucht sich, nach der Scheidung von seiner Frau, irgendwie über Wasser zu halten, denn auch sein Vater ist ihm nicht mehr wohlgesinnt. 

Die Kapitel haben mir wieder sehr gut gefallen. Alle Charaktere waren in meinen Augen sehr authentisch und wirkten lebendig. Ich mochte sie alle, auch Hugo Barrington, auch wenn er ein Scheusal ist.
Die Geschichte war sehr gut aufgebaut und ich konnte sie gut nachvollziehen. Was ich mich allerdings gefragt habe, ob es wirklich so "schicklich" war, zu der Zeit als Frau komplett allein zu reisen. Emma reiste von England nach Amerika. Das war so das einzige, worüber ich ein wenig gestolpert bin.
Naja, und über den Cliffhanger, den der Autor gekonnt am Ende des Buches einsetzt. 


Teil 2 der Clifton-Saga hat mich abgeholt und mitgenommen. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und ich freue mich schon auf Teil 3 der Saga. Ich mag den Schreibstil des Autors total gern, obwohl er sich doch etwas zu den anderen Büchern von "Kain & Abel" unterscheidet. 5 Sterne für "Das Vermächtnis des Vaters".

Die Bücher der Clifton-Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Die Kain und Abel-Serie:
  • Kain und Abel 1
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe (erscheint am 14.05.2018)

Dienstag, 10. April 2018

Rezi: Poznanski & Strobel - Invisible

Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...
Quelle Text und Bild: Wunderlich-Verlag


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Veröffentlicht im Wunderlich-Verlag (27.03.2018)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 368 Seiten
broschiert: 14,99 € ~*~ E-Book: 12,99 €
ISBN: 978-3805200158
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Der zweite Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz in Hamburg. Das insgesamt dritte Buch der beiden Autoren Ursula Poznanski und Arno Strobel.
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und als ich den Klappentext las, war ich sofort mitgerissen. Was steckt dahinter? Wie kann jemand auf dem OP-Tisch ermordet werden? Warum? Viele Fragen, die ich hatte, bevor ich das Buch dann anfing zu lesen.

Direkt von der ersten Seite an haben mich die Autoren gepackt, bzw. die Geschichte hat mich abgeholt und mitgenommen. Scheinbar wahllos und ohne ersichtlichen Grund gehen Menschen auf andere Menschen los und töten diese in einer rasenden Wut. Später sind sie darüber verwundert, denn eigentlich kennen sie diesen Menschen gar nicht oder nicht so wirklich. Wie kann das sein?

Nina und Daniel nehmen die Ermittlungen auf, doch schnell merkt Nina, dass ihr Kollege nicht wirklich immer bei der Sache ist und sehr angespannt wirkt. Diese Anspannung lässt er immer mehr an den Kollegen aus oder auch bei Befragungen wirkt er nicht professionell. Als die beiden dann noch einen neuen Kollegen bekommen, der an dem Fall mitarbeiten soll und dieser Nina schöne Augen macht, gefällt das Daniel so gar nicht.

Die Auflösung der diversen Mordfälle wurde hier ansprechend gelöst. Ich wurde nicht irritiert zurück gelassen, was ich sehr gut fand. Für mich war das alles plausibel dargestellt.
Was mich allerdings doch sehr gestört hat, war das Privatleben, welches in diesem Buch sehr viel Platz einzunehmen schien. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass hier zum Teil die Morde eine Nebenrolle spielten, wobei doch eigentlich genau diese in dem Buch im Vordergrund stehen sollten. Das fand ich sehr schade und da gibt es auch definitiv den Punktabzug.


Die Charaktere waren wieder wunderbar aufgebaut. Die Kapitel waren nicht zu lang und die wechselnde Sichtweise der Ermittler fand ich auch wieder sehr gut. Weniger Privatleben hätte durchaus gut getan, wobei für mich als Leser schon ziemlich schnell fest stand, was das eigentliche Motiv war - im Privatleben von Daniel. 4 Sterne gibt es für "Invisible" von Ursula Poznanski und Arno Strobel. 


Die gemeinsamen Bücher der Autoren:

- Fremd

Die Buchholz/Salomon-Reihe:

  • Anonym
  • Invisible

Freitag, 6. April 2018

Freitags-Füller #468

Hallöchen zusammen!


Es ist mal wieder Freitag. Und endlich scheint die Sonne wieder. Sie ist so herrlich, das ich gleich unbedingt mich nach draußen setzen werde, um diese zu genießen.
Meine erste Wäsche für dieses Jahr hängt draußen. Also ähm... nicht falsch verstehen *lach*, die erste Wäche, die ich nach draußen hängen kann... puuuh, nochmal die Kurve bekommen.



Ich habe euch glatt auch wieder den Freitags-Füller mitgebracht. Wie immer von Barbara, die die Lücken immer so toll vorbereitet. Macht einfach mit, wenn ihr Bock habt. Ich würde mich freuen.

1.  Heute wird hier die Sonne ausgenutzt.
2.  Meine Familie und ich haben immer was zu lachen.
3.  Es sieht nicht gut aus draußen, wenn man nach dem langen Winter in die Beete geht und alles wieder aufhübschen muss.
4.  Ich freue mich schon auf den 1. Mai, denn da wird wieder von der Straße aus eingeladen.
5. Ich kann verstehen, dass viele den verkaufsoffenen Sonntag nicht mögen. Ich muss jetzt auch am Sonntag arbeiten, denn hier im Dorf ist Frühlingsfest.
6. Ich könnte niemals meinen Kaffee mit Süssstoff süssen statt Zucker.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Let´s Dance, morgen habe ich neben Grillen und Wohnwagen putzen, nix weiter geplant, und Sonntag möchte ich eigentlich das schöne Wetter genießen, aber ich muss leider arbeiten!


So ihr lieben, auch wenn ich Sonntag arbeiten muss, so werde ich den schönen Freitag und Samstag genießen, und, soweit ich kann, auch den Sonntag. 
Wie schaut es bei euch aus? Besondere Pläne am Wochenende?

Habt noch einen tollen Tag und ein tolles Wochenende!


Eure Jenny

Mittwoch, 4. April 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Abels Tochter - Kain und Abel 2

Der Gigantenkampf zwischen Abel Rosnovski und seinem Feind William Lowell Kane, den Jeffrey Archer in »Kain und Abel« schilderte, setzt sich in der nächsten Generation fort. Florentyna, die Tochter Abels, des legendären »Chicago-Barons«, ist bildschön, hochbegabt, ehrgeizig und die Erbin einer der größten Hotelketten der Welt. Wie ihr Vater geht sie ihren eigenen Weg mit eisernem Willen. Abel liebt sie abgöttisch, und sie vergöttert ihn – aber Florentyna begeht eine Todsünde: sie liebt und heiratet den Sohn seines Todfeindes.

Quelle Bild und Text: Heyne.de




 

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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (12.03.2018) (überarb. Neuauflage)
als TB gelesen ~*~ 592 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3-453-42204-9
Original-Titel: The Prodigal Daughter
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Teil 2 der Reihe von Kain & Abel hat mir persönlich wesentlich besser gefallen, als Teil 1. Hier ging es um Florentyna. Erst dachte ich, es wird viel wiederholt aus Band 1, aber dem war nicht so. 
Ich konnte Florentyna aufwachsen "sehen" und habe miterlebt, was für ein aufgewecktes und ergeiziges Kind sie ist.
Auch später im Erwachsenenalter ist sie sehr ehrgeizig und hat aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt und wiederholt sie nicht noch einmal. 
Allerdings hat sie auch Schwächen gezeigt. Machte sie einerseits realer und glaubwürdiger, andererseits war sie mir manchmal zu ehrgeizig und machte sie dann an einigen Stellen für mich nicht mehr liebenswert. 

Ich fand es sehr wichtig, eine Verbindung zu Florentyna aufzubauen, daher empfand ich es als nicht störend, diverse Dinge aus Teil 1 der Saga nochmal zu lesen. 
Ich fand es toll, liebgewonnene Charaktere, auch wenn sie schon gestorben waren, nochmal zu lesen, auch wenn sie diesmal eher die Nebenrolle gespielt haben.

Was ich wirklich störend fand, waren viele Längen in diesem Buch. Ich möchte hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich unweigerlich spoilern. Es hätte an sich ein wenig eingekürzt werden können, um der Geschichte ein wenig mehr Spannung zu geben, die in meinen Augen unter den Längen doch etwas gelitten hatte.

Ich für meinen Teil habe das Buch gern gelesen, weil ich mich auf Florentyna freute. Ich werde natürlich auch Band 3 der Reihe lesen. Ich glaube, man muss es als Leser mögen, dass diverse Dinge noch einmal wiederholt werden. Man muss die Figuren schon mögen und sich im Klaren sein, dass dieses Buch von Florentyna nicht dort anschließt, wo "Kain und Abel 1" aufgehört hat.
Ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich irgendwie ein wenig damit gerechnet hatte, einiges nochmal zu lesen. Und ich denke, das wird auch in Teil 3 zu lesen sein, obwohl wir in Teil 1 ja wenig über Richard Kane erfahren haben.



Das Buch wies einige Längen auf, so dass sich die Geschichte manchmal echt gezogen hat, und dennoch kann ich sagen, ich habe es gern gelesen. Lieber als Teil 1. Ich vergebe dem Buch 4 Sterne, eben wegen den Längen.

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Heyne Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!


Die Kain&Abel-Serie:


  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Freitag, 23. März 2018

Rezi: Romy Fölck - Totenweg

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Albtraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt … 
Quelle Text: luebbe.de
Quelle Bild: amazon.de







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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (23.02.2018)
als geb. Buch gelesen ~*~ 412 Seiten
geb. Ausgabe: 20,00 € ~*~ E-Book: 15,99 €
ASIN: 978-3-7857-2622-8
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Frida, eine junge Polizistin, die kurz vor ihrer Abschlussprüfung steht, um die höhere Laufbahn einzuschlagen und um zur Kriminalpolizei zu gehen.
Sie lebt in Hamburg, hat mit ihren Eltern sehr wenig Kontakt. 
Als ihre Mutter sie dann aber anruft und ihr etwas schreckliches mitteilt, macht sie sich auf den Weg in ihr Heimatdorf, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. 
Leider werden durch ihre Anwesenheit auch die Dämonen der Vergangenheit wieder aufgeschreckt.

Dämonen, die den Kriminalhauptkommissar Haverkorn ebenfalls nicht in Ruhe gelassen haben. Denn er hat damals die Leitung abgegeben, als sein erster Fall für gescheitert erklärt wurde, denn er fand damals den Mörder der jungen Marit nicht, Fridas damalige beste Freundin. Doch hängt das alles zusammen, oder verrennt sich Haverkorn in etwas?

Zwei problembehaftete Hauptcharaktere, die mich mit auf eine Reise in die Elbmarsch genommen haben. Beide Charaktere haben ihre Eigenheiten, Haverkorn raucht wie ein Schlot und Frida eine ehrgeizige Polizistin, die aber ein schreckliches Geheimnis mit sich herum trägt. Und dennoch empfand ich ihre Eigenheiten, ihre Dämonen nicht nervig, wie man es sonst schonmal von diversen Charakteren kennt.

Romy Fölck hat es geschafft, den Spannungsbogen kontinuierlich oben zu halten, ohne das es langweilig wurde. Immer wieder gab es einen Richtungswechsel, welcher mich auf die falsche Spur bringen sollte. 

Dieses Buch hat mich von Anfang an sehr angesprochen. Ich habe es im örtlichen Buchladen gesehen und bin immer wieder darum herum geschlichen. Ich kannte weder den Klappentext noch sonst etwas. Irgendwann habe ich mir das Buch gekauft und erst da habe ich den Klappentext gelesen. Ich hatte es schon öfters, das ein Buch mich überhaupt nicht mehr in "Ruhe" gelassen hat. Meist war mein Bauchgefühl dann auch richtig, dass es sich hierbei um ein sehr gutes Buch handelt.



Romy Fölck konnte mich mit "Totenweg" definitiv überzeugen. 5 Sterne für ihr Buch und ich freue mich schon auf "Bluthaus". Denn die Leseprobe verspricht einiges.


Freitags-Füller #466

Guten Morgen alle zusammen!


Endlich wieder Freitag. Aber heute ist auch ein ganz besonderer Tag. Heute wird mein Sohn schon 16 Jahre. Himmel, wie die Zeit vergeht. Eben noch ist er klein und dackelt mit kleinen Tippelschritten neben mir her und jetzt überragt er mich um einige Zentimeter. 

Heute muss ich nicht arbeiten, weil ja heute Nachmittag die Verwandtschaft kommt. Da muss ich gleich noch die beiden Kuchen fertig stellen und dann mal eben durchsaugen und -wischen.


Da heute aber Freitag ist, kommt jetzt zuerst noch der Freitags-Füller von Barbara. Macht doch einfach mit, einfach die Lücken ausfüllen, die ich in fett ausgefüllt habe. Das normal geschriebene ist von Barbara vorgegeben.

1.   Heute ist  der Geburtstag meines Sohnes. Himmel, wie die Zeit vergeht, in einem halben Jahr kann er dann mit seinem Führerschein anfangen *seufz*
2.  Ich liebe die Rhododendron-Blüten. Die sehen immer so toll aus, aber leider vergehen die auch immer ganz schnell, sobald ein Regenschauer kommt, sind sie nicht mehr schön.
3.  Schade, dass das Wetter im Moment so trüb ist, so nass-kalt.
4.   Ich habe ab und an mal Chips da, wenn ich einen Snack möchte.
5.   Gib mir Zeit und ein gutes Buch und ich werde mich damit beschäftigen und es lesen.
6.  Wenn meine Arbeitskollegin Geschichten erzählt, könnte ich herzhaft lachen. Sie macht das mit einer solchen Farbenpracht, dass man die Bilder direkt vor Augen hat, wie es seinerzeit mal gewesen ist, als sie noch mit ihrem Papa in den Urlaub fahren konnte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit der Familie, mal sehen, wie lange sie bleiben ;), morgen habe ich nach der Arbeit noch nix geplant, und Sonntag möchte ich entspannen, vielleicht ein Spiel spielen oder so!

So ihr Lieben!
Ich werde jetzt zusehen, dass ich hier alles aufhübsche, damit heute nachmittag die Gäste kommen können. Vielleicht bringe ich euch noch eine Rezi vorbei, ich weiß nur noch nicht, wie ich es so zeitlich schaffe.

Habt ein tolles Wochenende und genießt es!

Donnerstag, 22. März 2018

Rezi: Andreas Suchanek - Essenzstab - Das Erbe der Macht 2

Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt.
Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen.
Text und Bild-Quelle: amazon.de




 



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Veröffentlicht bei Greenlight Press (28.10.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 128 Seiten
E-Book: 0,00 €(zur Zeit noch kostenlos)
ASIN: B01LZIJYO6
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Weiter geht es mit den Lichtkämpfern, die hinter das Geheimnis der Schattenfrau kommen wollen und doch haben sie das Gefühl, dass die Unsterblichen ihnen etwas verheimlichen. Und so machen sich eine kleine Zahl von Lichtkämpfern auf den Weg, um diese Geheimisse zu entschlüsseln.
Aber auch Alex, der Neuerweckte, und Jen begeben sich auf eine Mission, denn Alex soll endlich seinen Essenzstab erhalten. Dieser ist wichtig, damit schwierige Zauber vollführt werden können. Doch der Stabmacher ist unauffindbar. Was ist passiert?

Mir haben in diesem zweiten Teil die Charaktere sehr gut gefallen. Sie haben sich weiter entwickelt und auch Chloe, die von einer geheimen Mission zurück kehrt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Es sind keine großen Veränderungen, doch gerade bei Alex merkt man, dass er mit seiner neuen Aufgabe wächst, auch wenn er sich noch daran gewöhnen muss, von jetzt an ein Lichtkämpfer zu sein.

Sehr gut empfand ich auch die zwei Geschichten, die paralell laufen, einmal die Mission von Jen und Alex und dann eben die Gruppe, die die Geheimnisse entschlüsseln wollen, die die Unsterblichen zu haben scheinen. 

Andreas Suchanek hat mit dem Castillo und den Figuren eine Welt erschaffen, in die ich gerne eingetaucht bin. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, was die Charaktere bei ihren Missionen heraus bekommen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es spiegelt einen Teil der Geschichte wieder. Es hat mich sofort angesprochen. Es wirkte mystisch auf mich und ich wollte wissen, was dahinter steckt.
 


Definitiv kann ich sagen, mir hat Band 2 noch besser gefallen, als Band 1. Aber ich glaube, das ist durchaus so gewollt, denn als Leser möchte man merken, wie sich die Charaktere weiter entwickeln und eine glaubhafte Geschichte lesen. Das ist dem Autor hier definitiv gelungen und so vergebe ich 5 Sterne für "Essenstab" - Das Erbe der Macht Teil 2.


Die komplette Reihe "Das Erbe der Macht":
  • Aurafeuer
  • Essensstab
  • Wechselbalg
  • Feuerblut
  • Silberregen
  • Schattenfrau
  • Schattenzeit
  • Opfergang
  • Silberknochen
  • Ascheatem
  • Zwillingsfluch
  • Allmacht

Freitag, 16. März 2018

Freitags-Füller #465

Guten Morgen zusammen!


Es regnet heute und soll auch noch wieder schneien. Ja sagt mal, gehts noch? Letztens hatten wir schon um die 15 Grad draußen und nun nur noch 1 Grad, Regen, kalt und Wind. Einfach mal ein Mimimimi-Wetter.


Barbara hat uns mal wieder tolle Lücken für den Freitags-Füller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank liebe Barbara.

1.  Weil ich heute arbeiten muss, ist mir das Wetter eigentlich egal.
2.  Diverse Erfahrungen, in meinem jungen Leben, haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin.
3.  Jede Woche ist eine neue Woche, in der man neue Erfahrungen sammeln kann.
4.  Diverse Dinge aus der Politik gehen mir gewaltig gegen den Strich.
5.  Das Beste am heutigen Freitag ist, dass ich nach der Arbeit Wochenende habe.
6.   Diese ewige schlechte Laune bei Kunden ist das, das was mich total nervt!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  wieder auf Let´s Dance, obwohl wir es wohl aufnehmen werden, morgen habe ich, wie immer, den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich einfach mal lesen, Fußball schauen und nix machen!



So ihr lieben, ich werde mich jetzt für die Arbeit fertig machen und dann gleich los. 
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende, mit vielen Lesestunden.

Eure Jenny


Montag, 12. März 2018

Rezi: Sascha Berst-Frediani - Reue

Ein Dorf in Deutschland. Sie - jung, hübsch und beruflich erfolgreich, ihr Ehemann - derb und eher schlicht. Dass er nur am Wochenende zu Hause ist, stört sie nicht. Eigentlich wäre alles perfekt, wenn dieser Untermieter nicht wäre. Am Anfang spielt sie nur mit ihm. Aber die Versuchung ist zu groß. Und plötzlich ist es ernst. Doch als sie beschließt, die Karten auf den Tisch zu legen, ist einer tot und für die Wahrheit ist es zu spät. Ein eindringlicher Roman, aus unterschiedlichen Perspektiven anhand von Rückblenden erzählt. Hart, präzise und mit der nüchternen Sprache eines Tarantino!







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Veröffentlicht bei Gmeiner Verlag (07.02.2018)
als E-Book gelesen ~*~ 247 Seiten
geb. Ausgabe: 18,00 ~*~ E-Book: 14,99 €
ISBN: 978-3839222492
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Eigentlich habe ich nichts gegen erfolgreiche Charaktere in Büchern. Ich habe auch nichts dagegen, dass sie immerzu super gut aussehen. Allerdings muss ich sagen, dass mir in dieser Lektüre fast sämtliche Charaktere einfach nur mega unsympatisch waren.
Da ist zum einen Sabine. Sie ist bei den Kunden der Bank sehr angesehen und sie verschafft ihnen immer einen Kredit, egal wie. Das führt natürlich zu Differenzen mit ihrem Vorgesetzten und auch ihre Kollegin, die Frau Müller ist nicht gerade ein Traum von einem Charakter. Sie ist missgünstig, hasst sich selber und somit auch jeden anderen Menschen in ihrer Umgebung, der auch nur ein Fünkchen besser aussieht als sie selber, was meiner Meinung nach nicht weiter schwer ist.
Dann ist da Sabines Ehemann. Er ist immer nur am Wochenende zu Hause. Er arbeitet bei der Bundeswehr, ist dort ein höheres "Tier" und hat definitiv ein Problem mit Alkohol.

Ich möchte eigentlich gar nicht weiter auf die Charaktere eingehen, ich kann nur für mich sagen, dass eigentlich fast alle Charaktere mir überhaupt nicht gefallen haben. Auch wenn der Autor versucht hat, ihnen Leben einzuhauchen, und diese Charaktere sicherlich auch in der "freien Wildbahn" so zu finden sind, musste ich immerzu nur mit dem Kopf schütteln.
Es wurden auch diverse Klischees bedient. Unter anderem, dass ein Mann scheinbar alles tun und lassen kann, aber wehe die Frau leistet sich einen "Aussetzer", dann ist die Hölle los. 

Eigentlich hatte das Buch ja schon sehr vielversprechend angefangen, denn es begann mit einer Verhaftung. Es war noch ungeklärt, wer verhaftet wurde. Ich fand es total spannend, doch nach einigen Seiten verebbte diese Spannung, was ich total schade fand, denn eigentlich bietet der Plot der Geschichte soviel Möglichkeiten, um diese noch weiter auszuschmücken.

Die Sprache war ziemlich derb, was mich anfangs abgestoßen hatte. Nach einer gewissen Zeit gewöhnte man sich daran. Trotzdem konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, denn mir fehlte die Tiefe der Charaktere, die allesamt einfach nur oberflächlich und arrogant waren, bis auf der Bauer. 

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Das lässt es gleich wieder sehr interessant wirken. Erst auf dem zweiten oder dritten Blick fällt einem ein Baseballschläger auf.



Schade, dass der Autor es nicht geschafft hat, mich als Leser zu überzeugen, denn die Geschichte hat sehr viel Potenzial geboten, welches in meinen Augen nicht ausgenutzt wurde. Sehr schade. 2 Sterne für "Reue" von Sascha Berst-Frediani.

Ich danke dem Literaturtest für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine Bewertung.

Freitag, 9. März 2018

Freitags-Füller #464

Guten Morgen ihr lieben!


Nach einer Woche Abstinenz vom Freitags-Füller, finde ich heute wieder Zeit dafür, die tollen Lücken von Barbara zu füllen.
Ich glaube, ein jeder kennt es, wenn zu Hause etwas nicht wie gewohnt läuft, kommt man zu nix. So auch letzte Woche. Mein Mann hatte Urlaub und wir haben ein wenig in unserem Flur gewerkelt. Fertig ist er noch lange nicht, aber ein kleines Stück ist schonmal geschafft.

Nun aber fix die Lücken, denn gleich muss ich auch schon wieder zur Arbeit.


1. Pläne und Termine versuche ich möglichst im Voraus zu planen, damit nicht etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt.
2. Ich bin glücklich, wenn Dinge so laufen, wie ich es gern hätte.
3. Das letzte was ich getrunken habe, war ein Schluck stilles Wasser.
4. Eines der nützlichsten Dinge in meinem Alltag ist die Waschmaschine. Ohne diesem Ding wären wir alle aufgeschmissen.
5. Ich mag am liebsten Gyrosfleisch auf meiner Pizza. Und sobald sie fertig gebacken ist, noch ein wenig Tzatziki drauf.
6. Lieber März, angefangen hast schonmal sehr gut mit den milderen Temperaturen. Wenn diese jetzt so bleiben würden, wäre ich froh.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend und auf Let´s Dance, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, abends haben wir dann Sturmfrei, weil Sohnemann außerhäusig übernachtet, und Sonntag möchte ich Sohnemann wieder abholen und die Zeit genießen!

So ihr Lieben, dass war es wieder für diese Woche. Der Freitags-Füller steht. Ich versuche natürlich noch die Rezi zu "Essenstab" von Andreas Suchanek online zu bringen. Eine echt tolle Reihe.

Auf geht´s ins Wochenende ihr Lieben. Genießt die Sonne, wenn ihr welche habt.

Eure Jenny

Mittwoch, 7. März 2018

Rezi: Andreas Suchanek - Aurafeuer - Das Erbe der Macht 1

Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jennifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.

Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – stellen sich gegen das Böse.
Bild und Textquelle: Amazon.de

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Veröffentlicht bei Greenlight Press (30.09.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 139 Seiten
E-Book: 0,00 €(zur Zeit noch kostenlos)
ASIN: B01K5J6LEE
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Aurafeuer habe ich mittlerweile zum zweiten Mal gelesen und mit Erschrecken festgestellt, dass ich dieses noch gar nicht bewertet habe.
Eigentlich sagt es schon alles, wenn man den Anfang der Reihe nochmal liest. 

Am Anfang lernt man Jen und ihren Kampfgefährten kennen, der leider bei einem Kampf ums Leben kommt. Als dieser stirbt, erwacht in Alexander die Magie. Doch das ist noch nicht alles, denn bevor die Lichtkämpfer ihn finden können, wird er von einer anderen Gruppe entführt. Man will verhindern, dass er lernt, mit der Magie umzugehen. Man will die Lichtkämpfer schwächen. 

Ich war erst verwirrt, als mir beim Lesen Namen wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci über den Weg liefen. Doch daran ge.wöhnt man sich schnell.
Ich habe während des Lesens die Charaktere ein wenig kennen gelernt, doch wurde mir noch nicht die volle bandbreite ihres Charakters offen gelegt. 
Als Leser ist man genauso neu wie Alex in der Welt der Magie. Auch er lernt die anderen Lichtkämpfer, sowie die Unsterblichen, erst nach und nach besser kennen.

Andreas Suchanek hat hier eine Fantasy-Welt erschaffen, in der es sich gelohnt hat, abzutauchen. Gleich von der ersten Seite hat er mich gepackt und nicht mehr los gelassen. Vielen Dank dafür!!!!

Die Covergestaltung von Aurafeuer ist sehr interssant. Wenig ist zu sehen und doch aussagekräftig genug, um auf sich aufmerksam zu machen.



Ich mag noch nicht direkt am Anfang die volle Punktzahl geben, denn dafür waren mir die Charaktere noch etwas zu schwach. Ich hoffe sehr, dass sich diese im Laufe der Geschichte weiter entwickeln und ich sie besser kennen lerne. Das hat mir etwas gefehlt. Ich vergebe sehr gerne gute 4 Sterne!


Die komplette Reihe "Das Erbe der Macht":

  • Aurafeuer
  • Essensstab
  • Wechselbalg
  • Feuerblut
  • Silberregen
  • Schattenfrau
  • Schattenzeit
  • Opfergang
  • Silberknochen
  • Ascheatem
  • Zwillingsfluch
  • Allmacht

Dienstag, 6. März 2018

Rezi: Constanze Wilken - Die Klippen von Tregaron

Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt, kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht – das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist ... 
Text- und Bildquelle: Goldmannverlag







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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.02.2018)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3-442-48477-5
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Das letzte Buch "Das Erbe von Carreg Cottage" hatte mir so überhaupt nicht gefallen. Irgendwie kam ich mit der Geschichte nicht klar.
Doch dieses Buch "Die Klippen von Tregaron" hat mich echt mit sich gezogen. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte und man konnte merken, dass sich der Spannungsbogen immer weiter aufbaute. Das hat mir sehr gut gefallen. 
Die Charaktere, egal auf welcher Zeitebene, haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr schön ausgearbeitet. Sie hatten eine gewisse Tiefe und wirkten so sehr interessant auf mich.

Die Geschichte, die die Autorin da gewebt hat, gefiel mir auch außerordentlich gut und auch die Auflösung war in meinen Augen gut durchdacht. Sie konnte mit ihrem Schreibstil die traurigen Momente sehr gut rüber bringen. Aber auch die schönen Momente hat sie gekonnt in Szene gesetzt. 
Mir gefielen aber vor allen Dingen auch die Beschreibungen über die Glasbläserei. Ich finde es faszinierend, was so alles entstehen kann. Ich durfte dieser Kunst schonmal live beiwohnen, wahrscheinlich finde ich es deshalb so faszinierend.

Constanze Wilken konnte mich am meisten mit der Geschichte des jungen Malers an das Buch fesseln, was nicht heißen soll, dass der andere Teil uninteressant war. Ganz im Gegenteil. Dieser Teil des Malers hat mich fasziniert und mitgenommen. Es ist selten, dass ein Mann ein Tagebuch schreibt, wahrscheinlich deswegen. Erst nach und nach kommen die Puzzlestücke an ihren Platz, die man als Leser präsentiert bekommt. Nicht nur die, die man aus der Vergangenheit bekommt, sondern auch die aus der Gegenwart. Erst am Ende wird alles aufgeklärt. 

Das Cover fand ich sehr interessant gestaltet, allerdings habe ich mir das Haus ganz anders vorgestellt, in dem Caron wohnte, und auch die Klippen waren in meiner Fantasie durchaus steiler und höher. 



Constanze Wilken hat mich mit diesem Buch sehr fesseln und unterhalten können. Ich fühlte mich als Teil dieser Geschichte und das war genau richtig. Ich vergebe gerne 5 Sterne für eine wunderbare Geschichte.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keine Auswirkung auf meine Bewertung.


Die Bücher der Wales-Romane:

  • Der Duft der Wildrose
  • Ein Sommer in Wales
  • Sturm über dem Meer
  • Das Erbe von Carreg Cottage
  • Die Klippen von Tregaron

Mittwoch, 28. Februar 2018

Rezi: Anna Romer - Der Schattengarten

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...








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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (22.01.2018)
als TB gelesen ~*~ 512 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3442486847
Original-Titel: Beyond the Orchard
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Albträume plagen Lucy schon immer. Mal werden sie schlimmer, mal verschwinden sie für eine Weile und doch sind sie immer präsent. Was hat es mit diesen Träumen auf sich?

Der Klappentext dieses Buches hat mich aufmerken lassen. Auch das Cover des Buches ist so interessant gestaltet, dass man eine tolle Geschichte dahinter vermutet. 
Die Stimmung auf dem Cover wird düster dargestellt. Dunkle Wolken am Horizont. So kann man eigentlich auch das Buch beschreiben, sehr düster. 
Eine sehr bedrückende Stimmung, die sich auch auf das Lesen auswirkt, zumindest bei mir. Ich war manchesmal froh, wenn ich das Buch zur Seite legen konnte. Es stimmte mich einfach traurig und da brauchte ich das eine oder andere Mal durchaus eine kleine Ablenkung.

An manchen Stellen zog sich auch die Geschichte ein wenig in die Länge. Die Autorin, die hier eigentlich eine echt tolle Geschichte erschaffen hat, hat an manchen Stellen zuviel Wert auf Beschreibungen gelegt, die eigentlich für das Buch nicht wirklich relevant waren. Ich hätte es mir gewünscht, wenn sie den Personen mehr Tiefe gegeben hätte. Doch so wirkten Lucy, Ron und viele andere Charaktere sehr oberflächlich. Es ist sehr schade, dass ich das schreibe, denn die Autorin hat sich definitiv schon sehr viel Mühe mit dem Buch gegeben, doch leider den Schwerpunkt auf zuviele unwichtige Dinge gelegt.



Das Buch hat toll angefangen, der Schreibstil der Autorin ist klasse, leicht lesbar und gut verständlich. Und auch wenn die Geschichte ein sehr hohes Potenzial aufweist, so wurde dieses leider nicht genutzt. 3 Sterne vergebe ich für Anna Romers "Der Schattengarten".

Vielen Dank an das Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat mich nicht in meiner Entscheidung beeinflusst!

Weitere Bücher der Autorin:


  • Das Rosenholzzimmer
  • Am dunklen Fluss

Freitag, 23. Februar 2018

Freitags-Füller #462

Hallo zusammen!


Heute mal etwas später als sonst den Freitags-Füller. 
Aber es gibt so Tage, wenn man mal frei hat, an denen man Dinge erledigen muss, die einfach liegen geblieben sind. Tja und heute war so ein Tag. Aber ich glaube, das kennt jeder von euch, oder?

Im Moment geht es mir richtig gut.  Die Sonne scheint und das hebt doch gleich die Laune. Auch die Kunden draußen lassen sich durch die Sonne anstecken. Was ich allerdings nicht brauche, ist diese Kälte, die nun noch dazu kommt mit dem bissigen Wind. *lach* Ja, bissig passt doch irgendwie, denn es fühlt sich ja kälter an, als es tatsächlich ist.

Aber okay, ich höre ja schon auf zu meckern und zu nöhlen, ich bin froh, dass die Sonne scheint. 



Jetzt will ich euch aber den Freitags-Füller von Barbara präsentieren.


1.  Wir haben nächste Woche endlich mal wieder etwas mehr Zeit für uns. Mein Mann hat eine Woche frei. Das tut echt gut.
2.  ////// zeigen.
3.  Ich habe gerätselt wann das schwierige Alter der Jugendlichen aufhört. Ich glaube, das dauert noch ein paar Jahre *seufz*.
4.  Manche Jugendliche sind echt ein wenig ignorant . Okay, ein wenig ist manchmal echt übertrieben, aber im moment ist es echt ein blödes Alter.
5.  Heute ist  ein richtig schöner Tag.
6.   Manchmal sind leider Chips mein Snack am Abend. 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einfach einen schönen Abend , morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich, wenn es geht, das gute Wetter genießen, es sei denn, der Wind ist zu fies!


So ihr lieben, ich wünsche euch allen ein wunderprächtiges Wochenende. Genießt die Sonne, wenn ihr könnt und lasst euch die Laune nicht durch den Wind vertreiben.

Eure Jenny

Dienstag, 20. Februar 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Kain und Abel

Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.









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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (09.01.2018) (überarb. Neuauflage)
als TB gelesen ~*~ 736 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3453422032
Original-Titel: Kane and Abel
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 Mein zweites Buch von Jeffrey Archer. Ich bin da ziemlich unvoreingenommen ran gegangen, denn ich wusste ja ungefähr, was auf mich zukommt, zumindest vom Schreibstil her.
Der gefiel mir wieder ausgesprochen gut.
Allerdings gibt es doch einen Kritikpunkt, denn manchmal tat ich mich echt schwer, weiterzulesen, denn ich empfand in dem Buch durchaus sehr viele Längen, aber mich überkam auch immer öfter das Gefühl, dass einfach nur etwas runtergeschrieben wurde. Eine sehr grobe Zusammenfassung diverser Dinge.
Dann an anderen Stellen wurde wieder mehr auf die Geschichte eingegangen, wo es wieder Spaß machte zu lesen.

William Kane und Abel Rosnovski sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, was ich persönlich natürlich gut finde. Der eine ist ein gebürtiger Amerikaner, der andere ein gebürtiger Pole. Jeffrey Archer hat diese beiden Charaktere sehr gut in Szene gesetzt. Sind sie beide auch von Geburt an unterschiedlich - der eine muss sich sein Leben hart erkämpfen, während der andere dieses wohlhabende Leben in die Wiege gelegt bekommen hat - so starrköpfig sind sie beide. Und zwar so starrköpfig, wie es nur zwei Männer sein können, die sich irgendwie in ihrer Ehre verletzt sehen.

Mit Kain und Abel hat der Autor seinen Durchbruch gefeiert. Nach der Clifton-Saga, deren erstes Buch ich gelesen habe, wurde jetzt "Kain und Abel" nochmal neu aufgelegt. Der Autor hat diese Bücher nochmal komplett überarbeitet. Sie sind in der Kernaussage gleich geblieben, wurden aber in einigen Punkten überarbeitet.
Doch irgendwie fehlte mir während des Lesens irgendwie dieser flotte Stil aus der Clifton-Saga, auch wenn man diese Bücher definitiv nicht vergleichen kann. Mir fehlte es in diesem Buch einfach an Spannung. Dieser Spannungsbogen kam leider erst ganz am Ende für mich auf.



Wenn ich so überlege, ist mir dieses Buch 3 Sterne wert. Denn eigentlich hatte die Geschichte der beiden Kontrahenten etwas an sich, was ausgebaut werden konnte. Ich freue mich nun auf "Abels Tochter", den zweiten Teil der Trilogie. Florentyna ist ein interessanter Charakter gewesen, den ich mochte. Sie weiß, was sie will und ist dennoch gutherzig.


Die Kain-Serie:

  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Freitag, 16. Februar 2018

Freitags-Füller #461

Guten Morgen zusammen!


Mensch, die Sonne tut echt gut. Die Laune der Leute ist gleich viel besser. Aber wehe, es ist mal wieder trüb und grau.. schwupp ist es die Stimmung auch wieder. Schrecklich. Ich will endlich Sonne, wärmere Temperaturen, etc. 

Aber nicht meckern, denn ich bin ja froh, dass die Sonne immerhin ab und an raus kommt.

Hier ist jetzt die Zeit für den Freitags-Füller von Barbara, mal eben noch schnell vor der Arbeit.




1. Die Kombination Schnee und Kälte ist für viele Autofahrer ein Graus. Für mich zum Glück nicht. Ich liebe es, bei Schnee zu fahren, oder aber auch, wenn die Straßen glatt sind. Dann geht es eben nur langsam voran..
2. Diese ganzen Diskussionen über die GroKo sind überflüssig. Hatten wir jemals so ein Theater, wie seit der letzten Wahl? Hat es jemals so lange gedauert, bis eine Regierung zu Stande kam?
3.  Pizza mit Geschnetzeltem und Tzatziki ist unsere Lieblingspizza.
4.  Dieses nasskalte Wetter finde ich total ungemütlich.
5.  Ich sag besser nicht laut und deutlich, was ich von so manchen Politikern halte .
6.   Ich schaue mir die Olympische Winterspiele nicht an, freue mich aber über jede Medallie, die wir bekommen.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend , morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mich von einer anstrengenden Woche erholen!

 Und zack ist schon wieder eine Woche rum. Heftig, wie schnell das geht, oder?

Für mich heißt es jetzt, ab zur Arbeit, in der Mittagspause komme ich natürlich nach Hause, aber danach muss ich nochmal los. Ich hoffe mal, es wird heute Abend nicht so lang werden.

Habt ein schönes Wochenende!

LG

Jenny

Mittwoch, 14. Februar 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Spiel der Zeit (Clifton-Saga 1)

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...
Quelle: amazon.de







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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (15.07.2015)
als TB gelesen ~*~ 560 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3453471344
Original-Titel: Only Time will Tell (The Clifton Chronicles 1)
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Lange bin ich um diese Bücher herum geschlichen und ich muss sagen, ich frage mich, warum nur so lange?
Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an schon sehr zugesagt. Leichter und einfacher Stil, macht das ganze total angenehm zu lesen.

Die Charaktere Harry, Maisie sowie anderen Personen, sind wunderbar heraus gearbeitet worden. Sie entwickeln sich sehr glaubhaft. Gerade an Harry erkennt man eine tolle Entwicklung. Man lernt ihn ja so zu sagen von der Geburt an kennen.
Der Autor hat hier total glaubhaft geschildert, wie schwer sich Harry in der Schule gibt, und das er ja eigentlich ganz andere Dinge im Kopf hat. 
Ich habe Harry aufwachsen sehen und ihn auf seine Schule begleitet, zu den Personen, die er gerne mag. Auch auf die nächste Schule, als er ein Stipendium erhielt. 
Es war eine tolle erste Reise mit Harry und seinen Freunden. Und das schlimme ist, der Autor versteht auf jeden Fall sein Handwerk, denn er hat dieses Buch mit einem Cliffhanger beendet. 

Ich habe mir schon das zweite Buch besorgt und fange es bald an zu lesen.




Mehr Lob kann ich eigentlich gar nicht aussprechen, bzw. schreiben. Denn dieses Buch hat alles beinhaltet, was in meinen Augen ein gutes Buch ausmacht: interessante Charaktere, eine gute und durchdachte Geschichte, einen tollen Schreibstil, Spannungsbogen. Das alles trifft hier zu und deshalb 5 Sterne!


Die Bücher der Clifton-Saga:


  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Die Kain und Abel-Serie:

  • Kain und Abel 1
  • Abels Tochter (erscheint am 12.03.2018)
  • Kains Erbe (erscheint am 14.05.2018)

Freitag, 9. Februar 2018

[abgebrochen] Kurz-Rezi: Barbara A. Ropertz - Das Wissen des schwarzen Obsidian

Asgard, das Heim der Götter, ist dem Untergang geweiht, seine Zerstörung steht unmittelbar bevor. Um den gewaltigen Wissensschatz seiner Zeit vor der Vernichtung zu bewahren, sieht Göttervater Odin nur einen Ausweg: Er muss sein Wissen dem schwarzen Obsidian anvertrauen. Denn nur dieser Stein, die Seele eines sterbenden Vulkans, hat die Macht, es zu speichern. Doch der Obsidian zerbricht unter der enormen Wissenslast und die einzelnen Bruchstücke gehen verloren.
Viele Jahre nach dem Untergang Asgards ist Odin noch immer auf der Suche nach den Splittern des Obsidians. Hinweise auf ihren Verbleib könnten ihm die Karten geben, die er vor der Zerstörung Asgards anfertigte, um die Bewegungen der Bruchstücke verfolgen zu können. Doch auch Odins Gegenspieler Loki weiß von der Kraft des Obsidians und setzt alles daran, die Karten in seinen Besitz zu bringen. Einige davon scheinen ihren Weg ins Kölner Stadtarchiv gefunden zu haben. Dort arbeitet Marie, eine junge Praktikantin, die gemeinsam mit ihrem Freund Jonas plötzlich zwischen die Fronten der Götter gerät …


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Veröffentlicht im Drachenstern-Verlag (25.04.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 256 Seiten
Taschenbuch: 12,95 € ~*~ E-Book: 2,99 €
ISBN: 978-3956690716
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Ich muss sagen, ich habe mir etwas mehr von dem Buch versprochen, als ich es bei Netgalley angefragt hatte.
Der Klappentext war sehr interessant zu lesen und ich dachte, das wäre etwas für mich.

Doch auch nach über 50% lesen, hatte keine Beziehung zu den einzelnen Figuren und auch nicht zu der Geschichte. Für mich wirkte es etwas zu sehr runter geschrieben. Es tut mir leid, dass ich das so schreibe, aber diese Geschichte hat so viel Potenzial, doch das wurde leider nicht ausgeschöpft. Mir fehlte die Spannung, die es durchaus in Fantasy-Geschichten gibt. Es passierte mir einfach zu wenig.

Da sind die beiden Menschen, die auf Odin treffen, bzw. schon lange mit ihm zusammen gearbeitet hatten. Diese drei müssen fliehen und zerstören nebenbei sämtliche Schaufenster und spiegelnde Flächen, um den Verfolgern es schwerer zu machen, ihnen zu folgen.
Sie kommen bei URD, einer Norne, unter und Marie und Jonas erfahren ein wenig über den schwarzen Obsidian und warum dieser erschaffen wurde.
Gemeinsam schauen sie in den Rauch, der aus einer Schale aufsteigt, in die Vergangenheit. Da wurde ich ein wenig an Harry Potter erinnert. 

Ich habe das Buch nach über 50% abgebrochen, weil ich mich schon lange damit gequält habe, weiter zu lesen. 

 

Eigentlich kann ich keine Bewertung abgeben, weil ich das Buch abgebrochen habe. Doch bei vielen anderen Büchern habe ich ebenfalls eine Bewertung vorgenommen.
Ich vergebe 2 Sterne, denn diese Story hatte durchaus sehr viel Potenzial, doch sie wurde leider nicht ausgenutzt. Auch die Figuren sind noch ausbaufähig.

Freitags-Füller #460

Einen schönen Guten Morgen zusammen!


Boah, die Laune hebt sich ja gleich schlagartig um 200% wenn die Sonne draußen scheint. War das Wetter in den letzten Tagen nicht einfach herrlich? Ja, das Eiskratzen war weniger lustig, aber egal. Ich fand es so toll draußen. Und auch die Leute sind gleich alle viel besser drauf.

Es ist wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara. Wie immer sind meine Antworten fett und unterstrichen. Wenn ihr meinen Text nicht löschen wollt, dann kopiert euch die Lücken einfach von Barbara. Vielleicht mögt ihr ja in den Kommis die ausgefüllten Lücken hinterlassen.



1.  Momentan verhindert  meine Arbeit, dass ich mich wirklich richtig entspannen kann.
2.  Frische Socken und ein Wechselbad - warmes Wasser und dann kaltes Wasser - gegen kalte Füße.
3.  Am liebsten wäre ich jetzt im Urlaub. Meine Akkus sind momentan mega leer, aber Urlaub ist nicht in Sicht.
4.  Dieses ganze Gezanke in der GroKo, das ist schlimmer wie im Kindergarten. Jeder ist irgendwo beleidigt, weil es nicht so läuft, wie es sein sollte -  muss das denn sein?
5.  Ich bin dankbar für jeden Tag den ich gesund aufstehen kann, den meine Familie gesund bleibt.
6. Urlaub würde ich mir wünschen, wenn ich morgen Geburtstag hätte.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich erfolgreichen Tag, denn ich werde jetzt gleich meine Fenster putzen, schwedische Vokabeln lernen und Campingplätze raussuchen für den Sommerurlaub, morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant, der Rest ist dann spontan und Sonntag möchte ich Kraft tanken für die nächste Woche, die durchaus für mich stressiger wird als normal!

So ihr lieben, der Freitags-Füller ist wieder ausgefüllt. Wie immer sind meine Antworten derart spontan. Ich mag nicht lange rumüberlegen, was ich am besten einfügen könnte. Meiste Zeit ist das erste eh das beste *lach*

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende. Genießt es wenn ihr könnt und vielleicht könnt ihr ja auch die Sonne genießen.

Eure Jenny

Freitag, 2. Februar 2018

Freitags-Füller #459

Guten Morgen zusammen!


Der übliche Freitag hat uns alle wieder. Nur noch heute überstehen und dann ist Wochenende! Hoch die Hände!!!!

Lesetechnisch versuche ich jetzt am Wochenende weiter in "Kain und Abel" voran zu kommen. Das ist ja das neu aufgelegte Buch von Jeffrey Archer. Bisher gefällt mir das Buch sehr.
Allerdings habe ich auch immer noch mein E-Book zu lesen "Das Wissen des schwarzen Obsidian". Ich komme darin kaum voran und überlege, ob ich es abbreche.



So, nun werde ich mich mal seelisch und körperlich auf meine Arbeit vorbereiten, aber vorher möchte ich euch noch den Freitags-Füller von Barbara präsentieren. Macht einfach mit, ich finde diese Aktion echt klasse.


1.  In diesem Monat hat mein Blog Geburtstag und ich ebenfalls.
2.  Ich hasse es, früh aufzustehen, man muss sich einfach dran gewöhnen. Allerdings fällt es mir sehr schwer, mich daran zu gewöhnen.
3.  Ich könnte jetzt echt nochmal schlafen, aber ich muss gleich arbeiten.
4.   // ist mein Lieblingsname für ///.
5.  Es hat lange gedauert, aber ich hoffe, dass nun alles gut wird.
6.  Das Wetter ist total ungemütlich.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen wohlverdienten Feierabend, fragt sich nur wann es soweit sein wird, morgen habe ich den Einkauf geplant und ein paar E-Mails muss ich auch noch schreiben, und Sonntag möchte ich werden wir wohl unseren Dachboden fertig machen und danach faulenzen!


Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende. Genießt es, wenn ihr könnt.  

Eure Jenny

Dienstag, 30. Januar 2018

Rezi: Camilla Läckberg - Die Eishexe

Ganz Fjällbacka ist auf den Beinen, denn ein kleines Mädchen wird vermisst. Vor 30 Jahren ist in den Wäldern des beschaulichen Küstenorts schon einmal ein Mädchen verschwunden und kurze Zeit später tot aufgefunden worden. Der Fall wurde jedoch nie geklärt, und nun ist die Unruhe groß. Bei seinen Ermittlungen stößt Hauptkommissar Patrik Hedström auf eine alte Legende aus dem 17. Jahrhundert. Sind andere Kinder auch in Gefahr? Dem bodenständigen Familienvater lässt dieser Fall keine Ruhe. Nur seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, bewahrt einen kühlen Kopf. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Nun versuchen sie gemeinsam Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.





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Veröffentlicht im List-Verlag (02.01.2018)
als gebundene Ausgabe gelesen ~*~ 752 Seiten
geb. Ausgabe: 22,00 € ~*~ E-Book: 16,99 €
ISBN: 978-3471351079
Original-Titel: Häxan
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin Camilla Läckberg gewesen, und ich muss sagen, sie hat mich gleich in ihren Band gezogen.
"Die Eishexe" ist Band 10 der Reihe um Erica Falck, der Journalistin, sowie Patrik Hedström, ihrem Mann und Polizist von Fjällbacka.

Für mich als Neueinsteigerin in diese Serie war es am Anfang etwas schwierig, aber das hatte nichts mit der Serie an sich etwas zu tun. Vielmehr hatte ich ein Problem, die vielen Figuren auseinander zu halten. Denn es wird nicht nur in der Vergangenheit im Jahre 1671/72 erzählt, sondern auch in der Gegenwart und 30 Jahre eher, als die kleine Stella verschwand. 
Ich habe mir eine Liste gemacht mit den Figuren, die irgendwie zusammen hängen. Einmal die Vergangenheit, einmal die Gegenwart und einmal die Figuren, die damals mit dem Fall Stella zu tun hatten. Das hat mir ein wenig geholfen, aber je mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich die Figuren auseinander halten.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich habe es genossen, eine Lesereise nach Schweden zu unternehmen. Wer weiß, wenn ich im Sommer Schweden besuche, vielleicht komme ich ja auch nach Fjällbacka....

Ich möchte gar nicht groß auf die Geschichte eingehen, nur ein paar Worte. Mich hat es total beeindruckt, wie die Autorin hier das Thema der Flüchtlinge mit aufgenommen hat, und wie sie absolut glaubhaft beschrieben hat, wie sich diese Menschen fühlen, was sie durchgemacht haben, auch wenn sie da nicht zu sehr ins Detail gegangen ist.

Mit dem Thema an sich kann nicht jeder umgehen, das ist mir bewusst gewesen, als ich mir den Klappentext durchgelesen habe. 

Ein kleiner Kritikpunkt habe ich aber dennoch anzubringen. Dieses Cover passt so rein gar nicht zu dem Buch, wobei ich auch sagen muss, das Original Cover wirkt bei weitem beängstigender.





 Definitiv ein Buch, das mich mitgerissen hat. Das meinen Atem zum stocken gebracht hat. Die Autorin versteht es definitiv, den Leser zu unterhalten und diesen mitzunehmen. Camilla Läckberg versteht es, authentische Figuren zu zeichnen und denen Leben einzuhauchen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir!!

Ich habe dieses Buch bei Lovelybooks gewonnen und habe an der Leserunde dort teilgenommen. Ich bedanke mich herzlich bei Lovelybooks, sowie beim List-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Die Reihenfolge der Falck & Hedström-Reihe:


  • Die Eisprinzessin schläft (2003)
  • Der Prediger von Fjällbacka (2004)
  • Die Töchter der Kälte (2005)
  • Die Totgesagten (2006)
  • Engel aus Eis (2007)
  • Meerjungfrau (2008)
  • Der Leuchtturmwärte (2009)
  • Die Engelmacherin (2011)
  • Die Schneelöwin (2014)
  • Die Eishexe (2017)

Freitag, 26. Januar 2018

Rezi: Lucinda Riley - Helenas Geheimnis

Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...

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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (29.02.2016)
als TB gelesen ~*~ 624 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3442484058
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Helena ist eigentlich eine ganz normale Frau. Doch sie schleppt seit einigen Jahren ein großes Geheimnis mit sich herum. Bisher hatte sie immer gehofft, es würde niemals heraus kommen, doch manchmal kommt es anders, als man denkt.

Dieses Buch wird einmal aus der Sicht von Alex erzählt, der nach 10 Jahren wieder nach Pandora zurück kehrt, ein Haus auf Zypern, welches Helena im Jahre 2006 von ihrem Patenonkel geerbt hatte. Doch dieses Haus umgibt ein großes Geheimnis, aber nicht nur das Haus, sondern auch Helena verbirgt vor ihrer Familie ein großes Geheimnis. Ein Geheimnis, welches gelüftet zu werden droht, als Helena im Jahre 2006 den Urlaub mit ihrer Familie und ein paar Freunden auf Pandora verbringt. Denn ihre alte Jugendliebe Alexis taucht immer öfter auf.

Lucinda Riley hat hier die Charaktere eigentlich sehr liebevoll gestaltet. Alex ist ein hochbegabtes Kind gewesen und wirkte dadurch während des Lesens sehr altklug, aber das störte mich eher weniger. 
Allerdings störte es mich doch öfters, dass so um das Geheimnis rumgeeiert wurde. Ich hatte manchmal das Gefühl, dieses Buch mit seiner Geschichte wurde extra etwas in die Länge gezogen.

Ich habe ein paar Bücher von Lucinda Riley gelesen, 4 um genau zu sein. Dazu gehörten zwei zu meinen Favoriten und zwei, wo ich sage, hey, die muss ich nicht nochmal lesen. Ich glaube, das ergeht jedem so. Man kann einfach nicht jedes Buch mögen.
Dieses Buch war jetzt für mich so eine Art Mittelding. Es war jetzt keine, was mich derart vom Hocker gehauen hat, aber auch keines, was ich ultra schlecht fand. Ich hätte mir dennoch ein wenig mehr Pep in dieser ganzen Geschichte gewünscht. Das hat die Autorin durchaus versucht, in dem sie den einen oder anderen Charakter eingebaut hat, der nicht gerade einfach war. Aber es fehlte eben dennoch das gewisse Etwas.


Helenas Geheimnis war definitiv nicht das stärkte Buch der Autorin. Dennoch hat es mir Freude bereitet, es zu lesen, hinter das Geheimnis zu kommen und noch ein paar Dinge mehr zu lüften. ich vergebe dem Buch 4 Sterne.


Weitere Bücher der Autorin:

  • Das Orchideenhaus (2011)
  • Das Mädchen auf den Klippen (2012)
  • Der Lavendelgarten (2013)
  • Die Mitternachtsrose (2014)
  • Das italienische Mädchen (2014)
  • Der Engelsbaum (2014)
  • Helenas Geheimnis
  • Der verbotene Liebesbrief

Die Sturmschwestern:

  • Die sieben Schwestern (2015)
  • Die Sturmschwester (2015)
  • Die Schattenschwester (2016)
  • Die Perlenschwester (2017)