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Dienstag, 21. November 2017

Rezi: Corina Bomann - Winterengel

Gläserne Weihnachtsengel, eine Einladung von der Queen und die Verheißung einer großen Liebe  
Die kleinen Glasengel fertigt Anna Härtel nur an, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Bis sie unerwarteten Besuch im schwäbischen Spiegelberg bekommt. Ein Gesandter von Queen Victoria bittet sie an den englischen Hof. Die Königin liebt deutsche Weihnachtstraditionen und ist von Annas Engeln begeistert. Gemeinsam mit dem Diener John und einer Kiste ihrer schönsten Glasengel macht Anna sich auf die Reise. Ihr Leben verändert sich für immer.  








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Veröffentlicht im List Verlag (13.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 352 Seiten
gebundene Ausgabe: 16,00 € ~*~ E-Book 13,99 €
ISBN: 978-3471351611
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Corina Bomann hat mit Anna eine tolle Figur geschaffen, die mir von Anfang an sehr gut gefallen hat. Sie hat im Laufe des Buches eine tolle Weiterentwicklung durchgemacht. Aber mal von Anfang an:

Anna lebt mit ihrer schwer kranken Mutter und ihrer jüngeren Schwester in Spiegelberg. Der Vater starb vor einigen Jahren und hinterließ nichts, außer einem Haufen Schulden. So war die Familie gezwungen, den Familienbetrieb zu verkaufen, bzw. er wurde gepfändet. Im Nachbarort fand Anna dann eine neue Anstellung. Der Meister erlaubte ihr, abends nach erledigter Arbeit, für sich selber Glasengel zu fertigen, die sie damals mit ihrem Vater angefangen hat. Mittlerweile hat sie die perfektioniert.
Und dann trifft dieser Brief ein, den sie erst von einem Professor im Dorf übersetzen lassen muss, denn er kommt vom Königshaus in England. Ein Diener überbringt den Brief und wartet auf die Antwort von Anna. Erst ihre kleine Schwester schafft es, dass sie sich auf den Weg nach England macht. Die Autorin hat es geschafft, mir zu zeigen, wie sehr Anna ihre Familie liebt und dass sie nichts und niemanden über ihr stellen würde.

Die anderen Charaktere, die die Autorin hier geschaffen hat, blieben leider etwas blass, wie zum Beispiel die Mutter, die eigentlich fast immer schlief. Auch die Schwester wirkte etwas blass, doch gefiel sie mir in der Situation, als sie ihrer Schwester ins Gewissen redete. 

Der Charakter John hat mir ebenfalls sehr gefallen, denn er spielt neben Anna, ebenfalls eine Hauptrolle, denn die beiden verbringen einen Großteil der Reise zusammen. Anna merkt schon bald, dass sie Gefühle für ihn entwickelt und diese verwirren sie ungemein, hat sie so etwas doch noch nie erlebt.

Auch wenn sich die Geschichte eher um die Adventszeit dreht, so muss es nicht unbedingt auf in dieser Zeit gelesen werden. 

Fasziniert hat mich an der ganzen Geschichte, wie Anna diese Formen erstellt hat, in denen sie das heiße Glas gefüllt hat, damit daraus die Glasengel entstehen. Ich habe Glasbläsern schon bei ihrer Arbeit zugeschaut und fand es faszinierend, was sie aus Glas erschaffen können.



Du möchtest eine mutige junge Frau kennen lernen, die die Familie vor ihr eigenes Glück stellt? Dann kann ich sagen, Corina Bomann hat das perfekte Buch dafür geschrieben. Eine tolle Geschichte, die einen mitreißt, mitfiebern lässt, denn wie soll es anders sein, die Reise verläuft natürlich nicht ohne Komplikationen.
5 Sterne für "Winterengel". Ich habe mir manchmal beim lesen gewünscht, einen solchen Engel in den Händen zu halten.

Freitag, 17. November 2017

Freitags-Füller #448

Guten Morgen zusammen!


Der Kaffee dampft vor sich hin, die Stulle ist verspeist, gleich geht´s auf zur Arbeit. Heute ist mal wieder langer Freitag für mich. Aber auch den kriege ich rum.

Ich bin froh, wenn Wochenende ist und ich mich vor meinem Ofen setzen kann. Ich kann da gut und gerne mit einem Buch vorsitzen und dann mal gepflegt wegschlafen. Ist euch das auch schonmal passiert?

Nun möchte ich aber schnell noch vor der Arbeit den Freitags-Füller von Barbara für euch einstellen. Meine Antworten sind in fett markiert und unterstrichen. Macht doch einfach mal mit.



1.  Der Geruch von Frühling ist mir fast der liebste Geruch, aber auch wenn mein Sohn sein Deo angelegt hat, es riecht so gut.
2.  Unser Flur wird renoviert, aber bitte erst im nächsten Jahr.
3.  Nein, wir werden nicht noch vor Weihnachtn damit anfangen!
4.   Dass meine Familie gesund ist, dafür bin ich dankbar .
5.  Gestern Abend bin ich mal wieder über mein Hörbuch eingeschlafen. Volle 20 Minuten hat mich die Stimme des Erzählers schlafen lassen. Deswegen darf ich die Hörbücher auch nur beim Autofahren hören, denn ich muss jedesmal um die 20 Minuten oder halbe Stunde wieder zurück springen, auch wenn es noch so spannend ist.
6.  Viele Leute belügen sich selbst und meinen, sie würden damit richtig liegen, aber das ist völlig lächerlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich zuviel geplant, Männe Friseur, dann in die Kreis-Hauptstadt zur Berufsmesse für unseren Junior und dann noch Reifen wechseln, und Sonntag möchte ich einfach nur relaxen und nix machen!


So ihr lieben, das war mal wieder der Freitags-Füller von Barbara. Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht. Postet dann einfach euren Link unten in den Kommis.

Viele Grüße und ein tolles Wochenende wünsche ich euch!


Jenny

Montag, 13. November 2017

Rezi: Heike Wanner - Das Leben ist kein Punschkonzert

Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche

Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ..



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Veröffentlicht im ullstein Verlag (13.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 304 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548289687
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Eine Geschichte dreier Schwestern, die es alle nicht leicht haben.

Ich muss sagen, der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert. Eine Geschichte, die aus dem wahren Leben gegriffen ist, denn auch im wahren Leben gibt es Situationen, in denen man froh ist, wenn man sich auf seine Familie verlassen kann.

Die drei Schwestern, Caro, Melly und Julia, haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin Heike Wanner hat sie sehr lebhaft beschrieben und sie wirkten authentisch. Ich war von Anfang an mit drin in der Geschichte und durfte erleben, wie jede der Schwestern an ihren Aufgaben wächst. Aber nicht nur die drei Schwestern wurden sehr authentisch beschrieben, auch die Nebenrollen waren klasse integriert und das macht, meiner Meinung nach, einen großen Teil eines Buches aus. Was bringt es mir, wenn die Geschichte toll ist, ich aber zu den Figuren keinerlei Beziehung aufbauen kann?

Auch wenn noch keine Adventszeit ist, so fand ich die Umgebung, die Heike Wanner hier ausgewählt hat, einfach klasse. Wiesbaden und der Sternschnuppenmarkt. Sie hat alles so lebendig beschrieben, das ich manchmal meinte, wirklich die Kartoffelpuffer riechen zu können oder gar den Glühwein oder viele Gerüche mehr. 
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, doch das mach die ganze Geschichte gerade so charmant.

Ganz klasse fand ich, dass ich am Ende diverse Rezepte finden konnte. Karoffelpufferrezept, oder gar das Rezept vom Punsch. Ganz große Klasse!


Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten, mit einem passenden Titel, denn so ist es eben. Das Leben ist halt kein Punschkonzert. 5 Sterne für eine tolle Geschichte, mit tollen Figuren, einer Umgebung, die ich gern zur Advents- und Weihnachtsmarktzeit einmal besuchen möchte.

Vielen Dank an "netGallery" sowie dem Ullstein-Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.


Weitere Bücher der Autorin:

  • Du + ich = Liebe
  • O du fröhliche Weibernacht
  • Liebe in Sommergrün
  • Weibersommer
  • Eine Handvoll Sommerglück
  • Frauenzimmer frei
  • Rosen, Tulpen, Nelken
  • Für immer und eh nicht
  • Der Tod des Traumprinzen
  • Mein Teilzeit-Tagebuch

Freitag, 10. November 2017

Freitags-Füller #447

Guten Morgen zusammen!


Freitag mal wieder. Mei, wie die Zeit vergeht, oder? Ich bin schon fleißig am basteln für Weihnachten. Und Ideen für die Deko habe ich auch schon, wenn da nur nicht immer das liebe Geld wäre. Kennt ihr, oder?

Naja, aber jetzt heißt es gleich für mich erstmal arbeiten gehen und heute abend wirds ein wenig stressig. Umziehen, ab ins Auto werfen und ca. eine Stunde fahren, bis wir da sind. Mein Mann hat eine Jubiläumsfeier der Firma. Na dann, auf in den Freitag.

Den starte ich aber heute mal wieder mit dem Freitags-Füller von Barbara.





Und hier ist der Lückentext. Macht doch einfach mal mit.


1.  Im November freue ich mich am meisten auf meine Leseabende auf der Couch bei Kerzenschein und einem warmen Ofen.
2.  Heute Abend ist die Jubiläumsfeier meines Mannes und ich bin Hundemüde, weil ich wenig geschlafen habe.
3. Es ist genau hier, in dem Haus, in dem ich mich am wohlsten fühle.
4. Das Meer beruhigt mich.
5. Wasser ist einfach mein Element und möchte am liebsten jeden Urlaub am Wasser/Meer verbringen.
6.  Mein Sohn konnte meine Großmutter leider nicht mehr kennen lernen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Feier und danach auf mein Bett, morgen habe ich den Einkauf geplant, sowie diverse Projekte zu beendenund Sonntag möchte ich langsam mit der Deko anfangen!


In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Wochenende, auch wenn das Wetter eher schmuddelig wird. Werft euch auf die Couch mit einem guten Buch, oder einem tollen Film, einem schönen Glas Wein. Genießt die freie Zeit, wenn ihr nicht arbeiten müsst.

Winke und bis bald

Jenny

Donnerstag, 9. November 2017

Rezi: Annette Haaland - Weihnachten auf Schwedisch

Es ist Advent - eigentlich eine besinnliche Zeit der Einkehr, doch im schwedischen Städtchen Enskede rumort es. Pastorin Viveka weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht: Die Hundertjahrfeier des Ortes steht bevor, Vivekas Mann ist notorisch abwesend und lässt sie mit ihren vier Kindern allein, und zu allem Überfluss geschieht auch noch ein Mord. Notgedrungen übernimmt Viveka nicht nur die Beerdigung, sondern auch die Aufklärung der Todesumstände. Zwischen Senioren-Weihnachtsfeier, Luciafest und Plätzchenbacken muss Pastorin Viveka nun herausfinden, welches ihrer Schäfchen der Wolf im Schafspelz ist  ...






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Veröffentlicht im ullstein Verlag (13.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 304 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548290164
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Das Cover sah total toll aus, der Klappentext versprach einen tollen gemütlichen Krimi - Cosy-Krimi. 
Das war es dann aber leider auch schon. Ich hatte mir wahrscheinlich zu viel davon versprochen, denn ich mag das Land Schweden sehr gern und dachte, das Buch hätte ein wenig von der Atmosphäre eingefangen, gerade zur Weihnachtszeit. Leider weit verfehlt.

Ich mag ja eigentlich kurze Kapitel, aber diese hier waren zu kurz. Sie gingen schon über ein paar Seiten, aber ich konnte in dieser kurzen Zeit leider überhaupt keine Beziehung zu Viveka, der Pastorin, aufbauen, geschweige denn zu den anderen Protagonisten. 
Viveka wirkte auf mich gehetzt, so dass ich bei lesen selber manchmal das Gefühl hatte, gestresst zu sein. Irgendwie übertrug sich das auf mich. 

Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, als ich die Geschichte las. Später fand ich dann heraus, dass dies bereits das zweite Buch rund um Viveka und der Stadt Enskede ist. Dies konnte ich aber nirgendwo lesen, als ich das E-Book bekam.

Auch konnte ich keine weihnachtliche Stimmung erfassen. Vielleicht ganz zum Schluss, als es geschneit hatte und doch wurde diese Stimmung wieder zunichte gemacht, als Viveka wieder gehetzt durch die Straßen lief. Schade eigentlich.

Das nächste, was mich doch arg gestört hatte, waren die vielen Personen, die in dem Buch mitspielten und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie kaum etwas mit dem Buch wirklich richtig zu tun haben. So, als ob sie mal erwähnt werden mussten.
Die Autorin hätte der Hauptfigur wesentlich mehr Tiefe verleihen müssen. Ich schreibe ja gerne von schwarz und weiß, wenn mir die Figuren zu eindimensional waren. Und dies war hier definitiv der Fall.

Andere Sachen wiederum, die mit der Geschichte, bzw. dem Mordfall zu tun hatten, wirkten auf mich, als würden sie nicht wirklich richtig zusammen passen. Durch das ganze Hin und Her war es wahrscheinlich zu sehr verwirrend. Es war für mich definitiv kein Lesevergnügen.



 Leider versprach der Klappentext und auch das Cover mehr, als es gehalten hat. Ich bin schwer enttäuscht. 1 Stern für Weihnachten auf Schwedisch.

Montag, 6. November 2017

[Aktion] Montagsfrage

Guten Morgen zusammen!


Ich bin gerade auf die Montagsfrage gestoßen und fand das Thema eigentlich sehr interessant.


http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/11/montagsfrage-wie-wichtig-sind-rezensionen.html


Die Frage lautet wie folgt:


Wie wichtig ist es dir, gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

 

Ich versuche eigentlich, zu jedem Buch eine Rezension zu schreiben. Die Bücher, die ich bekomme, sei es von Verlagen, Autoren, etc. werden definitiv rezensiert. Die Bücher, die ich mir selber kaufe, werden nicht immer bewertet. Ich versuche es aber meist immer.

Notizen zu den Büchern mache ich mir nicht. Meist bleibt das im Kopf, was mir wichtig erscheint.

Ich finde allerdings, wenn man sich beim Lesen und Rezensieren unter Druck setzen muss, damit etwas auf dem Blog erscheint, ist es unsinnig, denn Lesen sollte Spaß machen und wir betreiben es alle als ein Hobby. Und genau das sollte es auch bleiben, ein Hobby.

Wie ist es denn bei euch? Rezensiert ihr alle Bücher, die ihr bekommt, bzw. euch kauft?  


Donnerstag, 2. November 2017

Rezi: Isabelle Broom - Wintersterne

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.










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Veröffentlicht im Heyne Verlag (09.10.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 448 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-35910-9
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Ich habe mich, so glaube ich, die ersten 100-200 Seiten gefragt, was ich da lese. Ob es sich vielleicht um einen Reiseführer für die Stadt Prag handelt, denn es wurde durchaus sehr viel die Stadt beschrieben. Die 5 Hauptpersonen spielten nach meinem Gefühl eher eine Nebenrolle.
Später wurde es dann besser, das Gefühl eines Reiseführers wurde besser und ich konnte besseren Bezug zu den einzelnen Personen aufbauen.

Da wäre Megan, die eine sehr schwere Zeit hinter sich hat und an sich selber zweifelt, dank ihres ExFreundes.  Doch sie reist mit ihrem besten Freund nach Prag um zu fotografieren. Sie will ihre eigene Foto-Ausstellung vorbereiten, doch hat sie durchaus Versagensängste. 
Hope ist mit ihrem neuen Freund Charlie nach Prag gereist. Doch auch an ihr nagen Zweifel, so hat sie sich doch mit ihrer Tochter gestritten, sehr heftig sogar.
Und dann ist da noch Sophie. Eine ruhige, eher unscheinbare Person, die allein durch Prag schweift und darauf wartet, das ihr Freund nach kommt.
Alle drei lernen sich erst an der Hotelbar kennen und verbringen den einen oder anderen Abend zusammen. 

Nachdem die Anfangsschwierigkeiten weg waren, konnte ich, wie ich oben schon schrieb, Bezug zu den Personen aufbauen. Ich mochte alle drei Frauen auf ihre Art und Weise gern. Jede ein anderer, sicherlich auch schwieriger Charakter. Und doch hat die Geschichte mich nachdenklich gestimmt. 
Es war das erste Buch seit langen, welches ich beendet habe, bei dem ich nicht sofort das Buch zugeschlagen und ein neues angefangen habe. 

Ich möchte nicht weiter ausholen, was dieses Buch und seine Geschichte angeht. Ich kann nur sagen, lest es, es lohnt sich. Ich habe mittlerweile ein Reiseziel mehr auf meiner Liste, welche Städte ich gern mal besuchen möchte.


Eine klare Leseempfehlung, um in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Eine Stadt, die ihren Charme hat und den die Autorin sehr gut rübergebracht hat. Trotz der Anfangsschwierigkeiten gebe ich dem Buch 5 Sterne!!!!


Weitere Bücher der Autorin:

- Olivensommer


Mittwoch, 1. November 2017

Rezi: Debbie Johnson - Weihnachten mit dir

So herzerwärmend wie eine Tasse heiße Schokolade

Becca Fletcher hat Weihnachten schon immer gehasst und sie hat gute Gründe dafür. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, ihrer persönlichen Weihnachts-Hölle zu entkommen und ist auf dem Weg zum Comfort Food Café, um dort die Feiertage mit ihrer Schwester Laura und deren Familie zu verbringen. Beccas ahnt nicht, dass Weihnachtswunder tatsächlich geschehen – wenn sie es nur zulassen kann …









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Veröffentlicht im Heyne Verlag (09.10.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 272 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-58060-2
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Endlich lernen wir mal Becca kennen. Sie ist die jüngere Schwester von Laura, die die Hauptperson in "Frühstück mit Meerblick" war. 
Becca hat sich jedoch immer als schwarzes Schaf der Familie gefühlt, denn sie mochte Weihnachten nie wirklich, nachdem sie einmal ein falsches Geschenk von ihren Eltern bekommen hat. Sehnlichst hatte sie sich etwas von den Ninja Turtles gewünscht und doch etwas ungeliebtes bekommen. Seither war es mit Weihnachten vorbei. 

Becca ist in meinen Augen eine interessante Persönlichkeit, doch konnte die Autorin mich überhaupt nicht von ihr überzeugen. Sie hätte ihr noch mehr Leben einhauchen müssen. 
Ich empfand dieses Buch als einfach nur herunter geschrieben. Die Atmosphäre, die ich von dem ersten Roman her gewohnt war, tauchte nicht auf. Auch wenn die ganzen Charaktere aus "Frühstück mit Meerblick" auftauchten, war es nicht das gleiche. Klar, es drehte sich jetzt alles um Becca, aber es kam bei mir beim lesen keinerlei weihnachtliche Stimmung auf. Die habe ich sehr vermisst.




Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir hat so einiges gefehlt, was ich total schade finde. Ich denke, die Autorin hätte hier wesentlich mehr herausholen können. Gut gemeinte 3 Sterne für "Weihnachten mit dir".


Weitere Bücher von Debbie Johnson:

- Frühstück mit Meerblick
- Weihnachten mit dir
- Weihnachtspunsch und Rentierpulli