Seiten

Mittwoch, 30. August 2017

Rezi: Debbie Johnson - Frühstück mit Meerblick

Wenn dir ein Café nicht nur Kaffee und Kuchen serviert – sondern eine zweite Chance
Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …

Klappentext und Bild by Heyne.de





************************************************************
Veröffentlicht im Heyne-Verlag (11.10.2016)
als TB gelesen ~*~ 432 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-42106-6
************************************************************


Alleinerziehende Mutter zu sein ist sehr schwer. Gerade dann, wenn der Ehepartner urplötzlich verstirbt, wie in dem Fall von Laura.
Dass sie in manchen Dingen verpeilt ist oder gar überdreht, kann man nachvollziehen, aber ich fand, dass der Charakter Laura manchmal zu sehr verpeilt war und zu überdreht, dass es schon unglaubwürdig rüber kam. In manchen Situationen hat mich das sehr gestört und es war nervig. In anderen Situationen fand ich sie sehr souverän, z.B. als sie einer alten Dame einfach nur zugehört und ihr etwas zu Essen gegeben hat, etc. Das fand ich widerum total toll, wie sie da reagiert hat.

Die Gegend, in die es Laura verschlägt, einem Küstenstädtchen, muss einfach traumhaft sein, so habe ich es mir zumindest vorgestellt. Die Autorin hat es da definitiv verstanden, mich mitzunehmen, auf eine Reise, die ich vielleicht auch mal Live erleben möchte.

Die Kinder Nate und Lizzie blühen in dem Küstenstädtchen richtig auf. Beide Kinder haben mich an meine Kindheit erinnert, in der ich nur draußen war, mit Freunden gespielt, etc. 
Sämtliche Bewohner des Städtchens Dorset sind einfach genial.  Ich mochte den Charakter von Cherie gleich total. Sie war glaubwürdig gezeichnet, aber auch die anderen gefielen mir sehr.




Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung, auch wenn Laura für mich manchmal unglaubwürdig rüber kam. Trotzdem kann ich es empfehlen, denn die Botschaft in dem Buch ist einfach wunderbar. Legt dir das Leben noch soviele Steine in den Weg, so schau immer nach vorn und nicht zurück, denn es gibt im Leben immer eine zweite Chance!!! 5 Sterne von mir!!!!


Montag, 28. August 2017

Rezi: Derek Meister - Blutebbe

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...

Der dritte Teil der Thrillerserie um das Ermittlerteam Henning und Jansen.

Cover & Klappentext by blantvalet-Verlag





************************************************************
Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (19.06.2017)
als TB gelesen ~*~ 400 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-7341-0478-7
************************************************************ 
 


Zu Anfang passiert der Mord und recht schnell ist klar, wer der Mörder ist. Es zwei Erzählstränge, einmal erleben wir den Mörder und dann widerum die Ermittlungsarbeiten von Helen und Knut. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über den Mörder zu lesen, noch mehr seine Gefühlswelt erleben zu dürfen, doch fand ich es manchmal doch sehr dürftig.

Die Story kam mir so ziemlich langatmig vor und sämtliche Figuren wirkten für mich total eindimensional. Ich konnte weder zu den Figuren noch zu der Geschichte eine Verbindung aufbauen.
Mag vielleicht daran liegen, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, und mir daher diverse Details über Helen und Knut entgangen sind, aber eigentlich dürfte das keine Rolle spielen.

Die Umgebung der Nordsee wurde sehr toll geschildert, aber das allein reicht nicht aus. Auch die Mordszene, die der Autor hier sehr detailreich beschreibt, war gut, aber das alles reichte leider nicht aus, um mich an das Buch zu fesseln, so das ich doch sehr lang gebraucht habe, um das Buch zu  beenden. Eigentlich sehr schade.


Derek Meister konnte mich mit "Blutebbe" leider so gar nicht fesseln, so dass ich nur 2,5 Sterne geben kann. 


Die Henning & Jansen-Reihe:

  • Der Jungfrauenmacher
  • Die Sandwitwe
  • Blutebbe

Freitag, 4. August 2017

Freitags-Füller #433

Guten Morgen zusammen!


Freitag - mal wieder *lach* 
Eine arbeitsreiche Woche liegt fast hinter mir. Heute muss ich nochmal ran, dann ist Wochenende. Nächste Woche geht´s dann weiter.

Aber, wie immer am Freitag, ist es Zeit für den 

wie immer, von Barbara vorbereitet. 


1.  Wie kann ich für mich meinen Arbeitsplatz noch besser machen? Das ist so eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Oder wie kann ich selber effizienter arbeiten?
2.  Ich liebe Blumen, aber mein Mann braucht mir nicht ständig welche mitzubringen. Ab und an mal ist völlig in Ordnung und das meine ich ehrlich! Meine liebsten Blumen sind Rosen.
3.  Meine Haare  sind mein ganzer Stolz. Da darf kein anderer dran, außer meine Friseurin und ich selber natürlich.
4.  Konsequent sein und es klappt fast alles was man sich vorgenommen hat.
5.  Meine liebsten Früchte sind jetzt Äpfel, Kirschen, Erdbeeren.
6.  Ausreichend Schlaf? was war das nochmal ?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mal wieder eine schöne Ecke besuchen zum spazieren gehen!


So ihr lieben, ich muss nun gleich zur Arbeit und ich wünsche euch ein tolles Wochenende. Ich hoffe, das ich dieses Wochenende auch noch ein wenig lesen kann.

Winke....

 

Donnerstag, 3. August 2017

Rezi: Lee Child - Der letzte Befehl

Ein knallharter Soldat, ein illegaler Befehl, eine folgenschwere Entscheidung.

Der Einsatzbefehl für den Militärpolizisten Jack Reacher ist eindeutig: Er soll verdeckt und ohne offizielle Unterstützung den Mord an einer jungen Frau aufklären – und anschließend, falls nötig, seine Ergebnisse vertuschen! Denn der Hauptverdächtige ist ein hoch dekorierter Offizier, der gerade von einer geheimen Mission zurückgekehrt ist, und – schlimmer noch – der Sohn eines Senators. Reacher soll niemanden auf die Zehen treten und verhindern, dass die Presse den Fall aufbauscht. Doch was er entdeckt, lässt ihn an der Rechtmäßigkeit seines Auftrags zweifeln – und macht aus Reacher einen Mann, den man fürchten muss.




(Cover by blanvalet)

************************************************************
Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (17.07.2017)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734104497
************************************************************





Es hatte etwas länger bei mir gedauert, bis ich begriffen hatte, dass das Buch schon in der richtigen Reihenfolge erschienen ist, nämlich als Band 16 der Jack-Reacher-Reihe, aber irgendwie hätte ich es auch gut und gerne so ziemlich an den Anfang setzen können.
Fakt ist aber, dass ich in diesem Buch so einiges über Jack Reacher erfahren habe, nämlich wie es dazu kam, dass er aus der Army ausschied.

In diesem Buch geht es nicht so rasant zu, wie man es von Lee Child gewohnt ist. Es ging eher gemächlich zu und an manchen Stellen fragte ich mich, wann es denn weiter gehen würde, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht nur Reacher tritt auf der Stelle, sondern auch ich als Leser. Irgendwie wollten die Seitenzahlen nicht vergehen.
Dann widerum gab es viele Seiten, die sich so schnell lasen, das ich dachte, wow, das war jetzt echt viel und das war gut.

Ich habe Jack Reacher nun schon in einigen Büchern kennen gelernt und ich finde diese Figur einfach nur klasse. Es macht Spaß, ihn zu begleiten und diverse Situationen mit ihm zu erleben und durchzustehen.
Seine Gedankengänge sind für mich nicht immer so nachvollziehbar, liegt aber vielleicht daran, dass er ein Mitglied der Army war. An andere Sachen habe ich mich gewöhnt, wie z.B. die Sache mit seiner inneren Uhr, dass er eigentlich fast immer weiß, wie spät es ist.  

Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht zu lesen und somit hatte ich keine Probleme, allem zu folgen. Bis auf die Stellen, die ich oben schon beschrieben habe. 

Jack Reacher ist und bleibt für mich ein Unikat in Sachen Ermittler, etc. Er bleibt sich selbst treu und das zeichnet ihn für mich aus. Er verstellt sich nicht im Laufe der Bücher und das macht ihn glaubhaft.




Endlich weiß ich als Leserin, wie es vor dem Vagabundenleben des Jack Reacher ausgesehen hat. Wie er gelebt hat, wie er aus der Army ausgeschieden ist. Es wurde vorher immer nur angedeutet, aber nie wirklich näher erörtert. Dennoch konnte mich das Buch nicht so sehr vom Hocker reißen, als das ich volle Punktzahl geben könnte. Ich vergebe hiermit 4 Sterne für "Der letzte Befehl" von Lee Child.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal, sowie beim blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Vielen Dank, dass ich es lesen und rezensieren durfte!


Die Reihenfolge der Jack-Reacher-Reihe:

  • Größenwahn
  • Ausgeliefert
  • Sein wahres Gesicht
  • Zeit der Rache
  • In letzter Sekunde
  • Tödliche Absicht
  • Der Janusmann
  • Die Abschussliste
  • Sniper
  • Way Out
  • Trouble
  • Outlaw
  • Underground
  • 61 Stunden
  • Wespennest
  • Der Anhalter
  • Die Gejagten
  • Der letzte Befehl


Etwas über den Autor:

Lee Child ist das Pseudonym des in den Midlands - England - geborenen Jim Grant. Er studierte Jura und war über 20 Jahre beim Fernsehen beschäftigt. Irgendwann kehrte er dem Fernsehen den Rücken und fing an zu Schreiben. In Interviews gibt er immer wieder zu, dass ihn die kommerzielle Gründe zum Schreiben brachten.
Schon in der Schule lernte er, seine Texte kurz und knapp zu verfassen. Auch als er fürs Fernsehen arbeitete, musste er präzise schreiben, schnell auf den Punkt kommen, damit die Zuschauer die Pointe verstanden. Das habe seinen Schreibstil geprägt, den die Leser aus den Jack-Reacher-Romanen kennen.
Zwei seiner Bücher wurden bisher verfilmt. Jack Reacher wird in den Filmen von Tom Cruise verkörpert. Die erste Verfilmung basiert auf das Buch "Sniper", welcher im Jahr 2012 erschien. Im Herbst 2016 kam der zweite Film in die Kinos, basierend auf dem Buch "Die Gejagten".