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Freitag, 26. Mai 2017

Freitags-Füller #423

Moin zusammen!


Endlich ist Sonne draußen. Aber muss es gleich so heiß werden?
Oje, ich meckere schon wieder auf hohem Niveau. Naja, heute geht ja noch ein wenig Wind dabei, ich glaube, es wäre sicherlich noch heißer, wenn kein Wind gehen würde.



Ich wollte euch mal schnell den Freitags-Füller von Barbara wieder vorbei bringen. Ihr wisst ja, ihr könnt da auch jederzeit mitmachen. Das normal geschriebene ist von Barbara als Vorgabe, das fettgedruckte ist meine Antwort bzw. Vervollständigung.

1.  Bei Milka fällt mir ganz spontan die Lila Kuh ein, sowie den tollen Geschmack.
2.  Die Nordlichter in Norwegen und Schweden sind einfach spektakulär. Ich hoffe, das ich sie bald mal erleben darf.
3.  Ich verstehe nicht, warum sich der Präsident von Amerika überhaupt soviel rausnehmen kann und warum das Volk von da nicht vorher schon begriffen hat, wie das werden könnte.
4.  Schwarze Schuhe sind absolut zeitlos und passen überall bei.
5.  Das Gefühl von Liebe und Nähe braucht jeder Mensch.
6.  Mein Job ist wie für mich gemacht. Ich habe sehr viel Spaß bei meiner Arbeit.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Geburtstag meiner lieben Nachbarin, morgen habe ich den Tag für meinen Schatz geplant, denn der feiert morgen seinen Geburtstag, und Sonntag möchte ich mich erholen und ausspannen!

Und ihr so? 
Ich wünsche euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende und hoffe, ihr konntet den Brückentag genießen.

 

Dienstag, 23. Mai 2017

Rezi: Ellin Carsta - Die heimliche Heilerin und die Toten

Klappentext:

Köln 1402: Eines Abends klopft es an der Tür des Stadthauses der Familie Goldmann. Es ist ein Bote des Erzbischofs mit einer dringenden Anweisung: Madlen, die »heimliche Heilerin«, muss zu einer Frau kommen, die in den Wehen liegt. Die Umstände sind dabei höchst merkwürdig: Madlen soll sich die Augen verbinden, damit sie nicht weiß, in welchem Haus die Geburt stattfindet, und wird außerdem dazu verpflichtet, absolutes Stillschweigen zu bewahren.
Ihr gelingt es, das Kind unversehrt auf die Welt zu bringen, doch nach dem ersten Schrei des kleinen Mädchens stürzen ohne Vorwarnung Wachmänner herein und entreißen Madlen das Neugeborene.
Hat wirklich der Erzbischof den Auftrag hierzu gegeben? Madlen bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Die Männer kommen zurück und sie realisiert, dass nicht nur das Leben des Säuglings, sondern auch das der Mutter und ihr eigenes ernsthaft in Gefahr sind.

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Veröffentlicht im Tinte & Feder-Verlag (07.03.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 350 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 4,99 € 
ISBN: 978-1477824436
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Inhalt:

Es ist bereits Teil drei rund um Madlen und der Familie Goldmann. Madlen lebt in Köln mit ihrer Familie, ihr Mann immer noch der Advocatus des Erzbischofs.
Als Madlen und ihr Mann eines Abends von einem Boten des Erzbischofs zu einer werdenden Mutter gerufen werden, ahnen die beiden nicht, worauf das ganze hinaus laufen wird.
Denn eigentlich hatte Madlen ihrem Mann zuliebe das Heilen aufgegeben. Doch da ihre Kinder aus dem Haus sind, hat sie keine Aufgabe mehr, die sie so richtig ausfüllt. Ich finde, die Autorin brachte genau dieses Gefühl sehr gut rüber.

Wie auch in den zwei vorherigen Bänden hat Madlen mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen, die manchmal sehr aussichtslos erscheinen.  Gehe ich jetzt näher darauf ein, müsste ich zuviel verraten. Ich finde, Madlen hat eine große Entwicklung seit Band 1 durch gemacht. Sie ist ein Charakter, der einem ans Herz wachsen kann.
Aber auch andere Charaktere haben eine große Entwicklung durch gemacht. Widerum andere lernt man kennen.

Den Schauplatz hat die Autorin hier sehr gut dargestellt. Erst beim Lesen wird man sich bewusst, wie die Leute damals gelebt haben und wie sie gereist sind, das es noch keine Autos gab, sondern nur
Pferde. Wie gefährlich eine solche Reise werden konnte.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr leicht und flüssig zu lesen.

Mein Fazit:

Ich habe mich sehr gefreut, als Band drei dieser Reihe heraus kam. Für mich persönlich ist dieses Band neben dem Ersten mit das stärkste, denn Band zwei hat mir persönlich nicht so sehr gefallen. Dementsprechend 5 Sterne für "Die heimliche Heilerin und die Toten".


Die Bücher der Autorin unter ihrem Pseudonym Ellin Carsta:

Die "Heimliche Heilerin"-Reihe:

  • Die heimliche Heilerin
  • Die heimliche Heilerin und der Medicus
  • Die heimliche Heilerin und die Toten

- Die unbeugsame Händlerstochter

- Rebengold

Ellin Carsta ist vielen Lesern eher bekannt als Petra Mattfeldt. Unter diesem Namen hat sie schon einige Krimis/Thriller veröffentlicht, aber auch Jugendbücher.

Ein weiteres Pseudonym ist "Caren Benedikt".

- Die Kerzenzieherin

- Die Duftnäherin
- Die Rache der Duftnäherin

- Die Feinde der Tuchhändlerin


Freitag, 19. Mai 2017

Freitags-Füller #422

Guten Morgen ihr lieben!


Endlich Frühling, oder doch schon Hochsommer? Auch wenn ich gesagt habe, ich will Sonne haben, und wärmere Temperaturen, so wäre es schön gewesen, nicht gleich mit soviel um die Ecke zu kommen, oder? Jajaja, ich weiß, man kann uns Menschen auch nie zufrieden stellen.

Ich habe mal gestern noch ein wenig an meinem Blog gearbeitet. Die besuchten Lesungen habe ich etwas geordnet und nach Jahren gelistet, sowie eine neue Kategorie eingefügt. Hörspiele & Hörbücher ist die neue Kategorie. Ich höre Hörspiele oder eben -Bücher gern auf dem Weg zur Arbeit. Es sind zwar nur 15 Minuten aber das spielt keine Rolle. Ich kann mich wunderbar dabei entspannen. Ich höre aber erst seit letztem Jahr wieder Hörbücher. Ich schaffe es sonst gerne dabei einzuschlafen. Und die Hörspiele von Rebecca Gablé sind einfach klasse! Hört sie euch mal an.



Nun will ich euch aber den Freitags-Füller von Barbara präsentieren. Macht doch auch einfach mal mit.

1.  Meine Füße sind viel zu groß. Für mich ist es sehr schwer, Schuhe zu finden.
2.  Es liegen noch Kartoffelchips in unserem Schrank, aber im Moment kein Hunger darauf.
3.  Ich lernte noch zu Grüßen, wenn ich einen Raum betrat, Bitte und Danke zu sagen. Manche Leute können das heute nicht mehr. Traurig aber wahr.
4.  Eine neue Sim-Karte wartet darauf aktiviert zu werden.
5.   Es ist wirklich traurig, wenn ich so bedenke, wer letztes Jahr alles gestorben ist.
6.   Das Musical Starlight Express möchte ich unbedingt in diesem Jahr noch besuchen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Beine hochlegen, Lets Dance und einfach einen entspannten Abend, morgen habe ich den Einkauf geplant und Sonntag möchte ich das schöne Wetter genießen, welches sie angesagt haben!


In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Habt viel Spaß, genießt die Sonne, wenn ihr könnt. Wenn ich kann, werde ich mir ein Buch schnappen und mich raus setzen!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezi: Micaela Jary - Die Villa am Meer

Klappentext:

Rostock-Warnemünde 1897: Katharinas Hochzeit mit dem verwitweten, wesentlich älteren Manufakturbesitzer und Korbmacher Olaf Borchers steht unter einem schlechten Stern: Nicht nur, dass ihr Herz einem anderen gehört, Borchers halbwüchsiger Sohn ist nicht einverstanden mit der neuen Frau seines Vaters und torpediert die Ehe von Anfang an. Dennoch tut Katharina ihr Bestes, um mit ihrem Mann glücklich zu werden. Doch das ändert sich an dem Tag, an dem sie Pläne für ein eigenes Geschäft macht – einen Strandkorbverleih an der Ostsee ...







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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (20.03.2017)
als TB gelesen ~*~ 512 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 € 
ISBN: 978-3442485956
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Inhalt:

In jungen Jahren schon hat Katharina ihr Herz an Joachim verschenkt. Doch Joachim arbeitet auf sein Schiffsexamen hin und muss für zwei Jahre auf der Nord- und Ostsee herumschippern. 
In dieser Zeit heiratet Katharina den Korbmacher Olaf Borchers und schon die Hochzeit ist sehr prunkvoll. Ihre Brautkrone so schwer, das sie gezwungen ist, sehr gerade zu gehen, den Kopf hochzuhalten und den Blick geradeaus zu richten. 
Doch Katharina hat noch mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen. Da ist der Sohn von Olaf, der sich aufführt, wie ein Kindergartenkind, wo er aber doch 20 Jahre ist. Er hält die Ehe zwischen seinem Vater und Katharina nicht für gut und sorgt immer wieder für Schwierigkeiten, die Katharina natürlich durchschaut, doch Olaf ist dafür blind. Sagt ihr sogar, sie solle sich da nicht einmischen, sie habe auch von der Unternehmensführung keine Ahnung, als sie ihn um einen Strandkorbverleih bat. 
Notgedrungen fügt sie sich, doch der Traum bleibt....

Der Charakter von Katharina gefiel mir beim Lesen sehr gut. Man konnte während des Lesens miterleben, wie sie sich weiter entwickelte, von einem schüchternen Mäuschen hinzu einer starken Frau, die weiß, was sie will. 
Olaf Borchers hingegen war mir irgendwie sehr aalglatt vorgekommen. Man bekam ihn beim Lesen kaum zu fassen, so muss es wohl auch seiner Frau ergangen sein. 
Greta, die Frau von Joachim, hingegen war das genaue Gegenteil von Katharina. Sehr pessimistisch, zerfressen von Eifersucht. Aber auch sie hat mit den Widrigkeiten des Lebens zu kämpfen. Gehört sie doch erst zur oberen Riege der Gesellschaft, fällt sie mit dem Unfall ihres Mannes in ein tiefes Loch und weiß nicht, wie sie da heraus kommen soll. Langsam aber sicher arbeiten sich Joachim und Greta wieder hoch. 

Etwas gestört hat mich allerdings, dass die Autorin hier sehr wenig mit Spannungsbögen gearbeitet hat. So hat man manchmal das Gefühl gehabt, die Handlung plätschert nur so dahin. Manchmal kam ich an einem Punkt, an dem der Spannungsbogen aufgebaut wurde und kaum zwei-drei Seiten später war er wieder weg. Eigentlich schade, denn ich finde, auch in einem solchen Roman mit historischen Hintergründen kann man das einbauen.

Mein Fazit:

Ein fast gelungenes Buch, mit einem tollen Schreibstil von Micaela Jary. Mein erstes Buch übrigens von der Autorin. Die Villa am Meer erhält von mir 4 Sterne.

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Vielen Dank, dass ich es lesen und rezensieren durfte.


Weitere Bücher der Autorin:


Die Alsterufer-Saga
- Das Haus am Alsterufer
- Sterne über der Alster 

- Wie ein fernes Lied
- Das Bild der Erinnerung
- Die Bucht des blauen Feuers
- Sehnsucht nach Sansibar
- Die Pastellkönigin
- Die geheime Königin


Mittwoch, 10. Mai 2017

[Aktion] Warum liest du?

Hallo zusammen!


Ich habe da über die Anja vom kleinen Bücherzimmer den Link zu Tobi gefunden. Er hat da eine Aktion vor längerer Zeit mal online gestellt, in der er viele Fragen stellt. Ich möchte die Zeit jetzt mal nutzen und diese Fragen beantworten. Ich wünsche dir viel spass beim lesen.


Warum liest du?

Ich brauche das Lesen um zu entspannen. Das Lesen hilft mir, von einem vielleicht stressigen Tag runter zu kommen, oder um einfach mal den Kopf abzuschalten. Ich habe als Kind schon viel gelesen, irgendwann hatte ich dann jahrelang eine Leseflaute und bin dann mit Romanen aus den großen Supermärkten wieder angefangen wie "Historical" oder "Bianca" oder wie sie alle hießen. Irgendwann aber wollte ich mehr.

Was liest du? Welche Genres bevorzugst du? Liest du auch Klassiker?

Ich lese sehr gerne Thriller, Krimis, aber auch hin und wieder mal etwas historisches. Aber da muss mich das Thema schon sehr doll interessieren. Ich liebe zum Beispiel die Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Fantasy darf aber auch nicht fehlen, und da steht Harry Potter ganz oben auf der Liste, gefolgt von "Die Gilde der schwarzen Magier" von Trudi Canavan. Diverse Jugendbücher befinden sich auch in meinen Regalen. 
Mit Klassikern kann ich mich noch nicht so anfreunden. Vielleicht hat ja mal jemand einen Tipp für mich.

Welche Autoren favorisierst du? Oder hast du keine bevorzugten Autoren?

Rebecca Gablé, Trudi Canavan und Joanne K. Rowling (Harry Potter)

Wo liest du überall? Nur Zuhause, nur in der S-Bahn, überall, …?

Ich lese fast überall, zuhause auf der Couch, in meinem Arbeitszimmer, gern auch mal wenn Fußball läuft *lach* der eine oder andere mag mich jetzt schräg anschauen, aber manchmal sind die Spiele langweilig, da kann ich auch mal ein paar Zeilen lesen, bekomme aber trotzdem alles wichtige mit (Ton ist etwas leiser gestellt dann), im Urlaub kann ich sehr viel lesen. Und abends im Bett muss auch immer gelesen werden. Egal wie müde ich bin, es gehört zum Einschlafritual.

Liest du viel oder wenig? Wie viel Zeit verbringst du in der Woche mit Lesen? Wie viele Bücher liest du im Schnitt pro Monat/Jahr? Machst du auch längere Lesepausen?

Ich glaube, ich lese schon viel. Mal habe ich 5-6 Bücher, mal mehr mal weniger. So einen richtigen Schnitt kann ich gar nicht sagen. Lesepausen? Nein, nicht wirklich. Ich nutze gern jede freie Minute zum lesen und seien es nur ein paar Seiten.

Liest du schnell oder langsam? Wie viele Seiten liest du ungefähr in einer Stunde?

Ich habe noch nie gemessen, wieviele Seiten ich in einer Stunde schaffe. Mir ist es ehrlich gesagt auch vollkommen egal, ob ich schnell oder langsam lese. Mir soll das Lesen Spaß machen und nicht in Stress ausarten.

Wie viele Bücher liest du in der Regel gleichzeitig?

Manchmal sind es zwei, manchmal aber auch drei. Ich hatte auch schon vier gleichzeitig, aber irgendwie vernachlässigt man dann das eine oder andere Buch.

Welche Formate bevorzugst du? Taschenbücher, gebundene Bücher, broschierte Bücher, Prunkausgaben?

Ich lese sehr gern Taschenbücher. Aber es gibt auch Ausgaben, die möchte ich unbedingt als gebundene Ausgabe habe. 

Legst du Wert auf eine hochwertige Verarbeitung deiner Bücher? Spielt die Optik des Buches eine Rolle für dich?

Die Optik macht doch schon mehr als die Hälfte aus, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Manche Bücher sehen einfach total klasse aus, das sie ein Regal daheim einfach nur bereichern. 
Eine gute Verarbeitung ist mir ebenfalls wichtig. Ich mag es nicht, wenn mir die Seiten entgegen fliegen, gut kann mal passieren, sollte aber nicht.

Liest du auch Ebooks? Wenn ja wie oft und welche Bücher?

Na klar lese ich auch E-Books. Gerade im Urlaub gibt es nichts schöneres, denn viele Bücher bedeuten auch viel Gewicht. Einen Reader kann ich aber mit x-tausend Büchern vollmachen und es wiegt trotzdem nur ein paar hundert Gramm.

Wo versorgst du dich mit neuen Büchern? Beim Buchhändler ums Eck? In der Bibliothek? Aus dem Bücherbus?

Manchmal beim Buchhändler vor Ort, oder aber Thalia, natürlich auch mal aus dem Internet.

Kaufst du auch gebrauchte Bücher?

Wenn sie in einem guten Zustand sind, warum sollte ich keine gebrauchten Bücher kaufen? Sie dürfen nicht nach Qualm stinken und es sollte noch gut ausschauen.

Wieviel bist du bereit für ein gutes Buch auszugeben?

Ich habe heute noch 26,- € für ein Buch ausgegeben. Ich glaube, da ist aber meine absolute Schmerzgrenze.

Verleihst du Bücher? Wenn ja an wen und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Ungern. Höchstens an Leute, die ebenfalls sehr pfleglich mit den Büchern umgehen. Ich hasse es, wenn sie geknickt werden oder sie offen liegen gelassen werden, ohne Lesezeichen.

Wie viele Bücher hast du im Schnitt auf deinem Stapel ungelesener Bücher? (Alternativ: wie viele Regale ungelesener Bücher hast du?)

Ich glaube, wenn ich es so grob überschlage, sind es bestimmt um die 50 ungelesene Bücher wenn nicht sogar noch mehr.

Wo bei dir Zuhause hast du überall Bücher?

Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer

Wie sortierst du deine Bücher im Regal?

Nach Autor und wenn es eine Reihe ist, dann der Reihe nach.

Was nutzt du als Lesezeichen? Oder knickst du die Seiten ein?

Lesezeichen. Alles andere ist ein NoGo.  (Nur schon beim lesen des letzten Satzes bekam ich schon tellergroße Augen.)

Wenn du mit dem Lesen pausierst, liest du dann das Kapitel immer zu Ende oder hörst du auch mal mittendrin auf?

Ich kann auch mittendrin aufhören. Ist mir schon passiert, das ich mitten im Satz eingeschlafen bin. Passiert mir immer beim E-Reader. Am nächsten Tag kann ich direkt da wieder ansetzen. Manchmal schaffe ich es auch bis zum Kapitel-Ende oder bis zum nächsten Absatz.

Worauf achtest du beim Kauf eines Buchs? 

Der Titel muss mich ansprechen, wenn ich den Autor nicht kenne. So geschehen bei "Trudi Canavan - Die Gilde der schwarzen Magier". Ich habe mir sofort alle 3 Bände gekauft, ohne den Autor zu kennen, aber das Cover hat mich total angesprochen, es war schlicht und dann kam der Klappentext.

Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit du es dir kaufst? Spielt der Verlag eine Rolle?

Der Klappentext muss mich ansprechen. Wenn ich schon das Buch nach zwei oder drei Sätzen wieder weglege, kann selbst das Cover super toll aussehen, aber es interessiert mich dann nicht wirklich. Verlag spielt eigentlich keine Rolle.

Wirfst du Bücher in den Müll?

Uralte Bücher habe ich schonmal in den Müll geworfen, die ich nicht los werden konnte, weil sie einfach zu zerknickt, zerkratzt waren. Solche Bücher wollte ich dann niemandem mehr schenken.

Wie belesen ist dein Bekannten- und Freundeskreis? Kennst du Menschen, die kein Buch besitzen?

Jetzt muss ich mal stark nachdenken... ja, ich glaube, ich kenne jemanden, der kein Buch besitzt, zumindest habe ich in deren Wohnung noch nie ein Buch gesehen.

Was für eine Rolle spielen Bücher in deinem Berufsleben?

Keine. Ich glaube, es wäre ein Traum für mich, in einem Buchladen zu arbeiten.

Brichst du Bücher ab, wenn dir der Inhalt nicht zusagt?

Ja, habe ich definitiv schon gemacht. In diesem Jahr waren es schon zwei Bücher. Ich finde es immer unsagbar schade, wenn sich der Klappentext total toll anhört, aber sich die Geschichte zieht wie Kaugummi. Das Lesen soll Spaß machen und ich will mich nicht dazu zwingen müssen.

Bittet man dich im Freundes- und Bekanntenkreis um Buchtipps?

Manchmal. 

Wenn deine Bücher plötzlich alle verloren gehen (z.B. Feuer, Hochwasser, böse Fee, …), welche drei Bücher würdest du dir sofort neu bestellen?

Warum nur 3? *panik* Ich könnte mich gar nicht auf drei beschränken. *zur hilfe*

Hörst du während dem Lesen Musik, oder muss bei dir völlige Stille herrschen?

Manchmal, wie oben schon erwähnt, läuft der Fernseher nebenbei (Fußball), ansonsten habe ich es lieber still.  Wenn mein Mann oder mein Sohn da sind, kann ich auch nicht lesen.

Liest du Bücher mehrmals? Wenn ja welche und warum?

Ja, mit Harry Potter oder "Die Gilde der schwarzen Magier" habe ich das schon gemacht, das ich sie mehrfach gelesen habe. Ich lese sie deshalb mehrfach, weil sie einfach gut sind und es nicht verdient haben, im Regal zu verstauben.

Markierst du dir Stellen in einem Buch? Wenn ja wie?

Nein, das würde mir im Leben nicht einfallen. Ich schreibe mir dann alles in einem kleinen Büchlein auf, wenn mir etwas zusagt, wenn ich etwas nachlesen möchte, oder wenn mir etwas besonders gut gefallen hat. 


So, das waren mal so die Fragen. Du möchtest noch mehr wissen? Dann schreib mir doch einfach.


Dienstag, 9. Mai 2017

Rezi: Emma S. Rose - Couture - Wenn Liebe stärker ist

Klappentext:

Felicia steht vor den Trümmern ihres Lebens. Nicht nur, dass ihre Eltern vor einigen Jahren bei einem Unfall starben und sie seitdem die Verantwortung für ihre jüngere Schwester trägt - jetzt hat sie auch noch ihren Job verloren und weiß nicht, wie es weitergehen soll.
Als sie in einer bedrohlichen Situation unerwartete Hilfe von dem gutaussehenden Chris bekommt, ahnt sie nicht, welche Konsequenzen das haben wird. Dank ihm erhält sie kurz darauf eine Stelle im neuen It-Club Couture, und plötzlich scheint sich ihr Leben zum Guten zu wenden. Sie fühlt sich magisch zu Chris hingezogen, auch wenn er launisch ist und ständig andere Frauen an seiner Seite hat.
Kann sie sich seiner Anziehungskraft erwehren?
Und was stimmt nicht mit ihrer Schwester, die sich immer mehr von ihr abwendet?

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Veröffentlicht als Selfpublisher (28.03.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 424 Seiten
Taschenbuch: 11,99 € ~*~ E-Book 3,99 € 
ISBN: 978-1544974897
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Inhalt:

Felicia ist ein Charakter, mit dem ich nicht wirklich klar kam. Auch wenn sie der Hauptcharakter ist, so kam sie mir doch ziemlich eindimensional vor - schwarz-weiß. Mir fehlte eine gewisse Tiefe in dieser Person. Mit der Zeit fand ich sie nicht unbedingt schrecklich, aber sie kam mir wie ein Teenager vor, der gerade die erste große Liebe hat und viele wirre Gedanken hatte. Auf manchen Seiten habe ich einfach nur quer gelesen, denn manchmal konnte ich ihre Gedankengänge einfach nicht nachvollziehen. Einerseits will man ihr ihre Naivität verzeihen, weil sie sich um ihre 15jährige Schwester kümmern muss, da ihre Eltern bei einem Unfall verstarben. Andererseits wächst man doch an den Aufgaben, die man hat. Klar, die Arbeit zu verlieren ist nicht schön und zur Tafel zu gehen sicherlich auch nicht - übrigens eine tolle Idee, das mal aufzugreifen in einer Geschichte. Ihre Unsicherheit war manches Mal fehl am Platze.
Die Charaktere ihrer Arbeitskollegen, Chris und Isabella waren hingegen klasse herausgearbeitet. 

Der Schreibstil der Autorin war super zu lesen, sehr flüssig. Ich glaube, wäre der nicht gewesen, hätte ich vielleicht aufgehört zu lesen. 
Was mir leider komplett fehlte, war die Spannung in diesem Roman. Manches war vorhersehbar, aber ich hätte mir definitiv mehr Spannung gewünscht. Ich hätte gern mehr das Verlangen gehabt, weiter lesen zu müssen, um zu wissen, wie es weiter geht. Das fehlte mir leider.

Das Cover ist total toll gestaltet worden. Nicht viel schnickschnack, vielleicht etwas verspielt, aber trotzdem nicht zu viel.

Mein Fazit:

Mehr an Charaktertiefe bei Felicia, mehr Spannung, vielleicht manchmal weniger Text bzw. Gedanken. So vergebe ich 3 Sterne für "Couture - Wenn Liebe stärker ist".


Montag, 8. Mai 2017

Rezi: Tanja Heitmann - Das Haus am Fluss

Klappentext:


Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ...

Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ...



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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (20.03.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 € 
geb. Buch: 19,99 € ~*~ Hörbuch: 9,95 €
ISBN: 978-3734104114
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Inhalt:
 
Marie hat einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Zusammen mit ihrem Sohn Valentin nimmt sie das Angebot ihres Onkels an, um im hohen Norden an der Elbe neu anzufangen. Dort sthet das alte "Kapitänshaus" schon sehr lange leer und es wäre zu schade, es verfallen zu lassen. Ihr fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen, denn sie hofft auf Ruhe. Doch daraus wird nichts, denn da gibt es ja auch noch ihre Großtante Marlene...

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit lernt man Mina - Wilhelmina - kennen und schätzen. Ich lernte sie bei ihrem 21. Geburtstag kennen. Sie wirkte frisch und fröhlich. Ein kleiner Freigeist. Als sie in eine kleine Notsituation gerät, hilft ihr ein fremder Mann, zu der damaligen Zeit ein Tagelöhner. Doch Mina wusste genau, das er der richtige für sie ist. Ihr war es auch egal, das er unter ihrem Stand war.

Nach und nach lernt man den Charakter Marie kennen und lieben. Ich mochte Marie sehr gern, denn sie wirkte so normal. Ihr Sohn allerdings war mir noch fast am liebsten, denn er war eben noch ein normaler 10jähriger, der keine Sorgen hatte. Er fand auch schnell eine neue Freundin, Dasha , auch wenn sie älter war. Doch sie weckte in ihm die Liebe zu den Tieren. 
Ich glaube, der einzige Charakter, mit dem ich nicht richtig warm wurde, war Asmus. Irgendwie wirkte er distanziert und unnahbar. Mir fehlte da ein bisschen was.

Allerdings hat die Autorin mich mit ihrer Landschaftsbeschreibung begeistert. Ich konnte förmlich das Meer riechen, den Sturm spüren und nicht zuletzt stellte ich mir vor, wie ich selber auf dem Deich spazieren gehen würde. 

Ein paar Längen störten mich im Teil der Vergangenheit. Irgendwie waren da manche Abschnitte ein wenig zäh zu lesen. Ich fragte mich immer wieder, wann es denn endlich weiter gehen würde.

Mein Fazit:

Eine interessante Familiengeschichte, bei der man ab einem gewissen Moment sicherlich auf die Lösung kommt, und trotzdem hat Tanja Heitmann es in meinen Augen geschafft, mich ordentlich zu unterhalten. Ich hätte mir allerdings mehr Charaktertiefe von Asmus gewünscht. 4 Sterne für "Das Haus am Fluss".

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal sowie beim blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 5. Mai 2017

Freitags-Füller #420

Guten Morgen zusammen!


Wann wird das Wetter endlich mal besser? Ich mag endlich draußen im Garten sitzen und lesen, oder was weiß ich nicht was. Ich möchte endlich meinen Kaminofen auslassen können, und ihn nicht hin und wieder anschmeißen, weil es kalt ist.
Aber ich glaube, das ergeht jedem so, oder?

Naja, was solls... irgendwann wird das Wetter hoffentlich besser und etwas wärmer. Wir haben immerhin schon MAI!



Ich habe euch wieder den Freitags-Füller von Barbara mitgebracht. Wieder interessante Lücken zu füllen.

1. Ich persönlich glaube, wenn es in der Welt so weiter geht mit den Anschlägen, etc. haben wir wirklich bald den dritten Weltkrieg vor der Haustüre und das macht mir mächtig Angst.
2.  Der Realität nicht ins Auge zu blicken ist totaler Quatsch. Früher oder später wird sie einen einholen, die Realität.
3. Meine Nachbarn sind tolle Nachbarn. Ich kann mich echt nicht beklagen.
4.  (hierzu fällt mir nix ein) war ein Fehlkauf.
5.  Wenn ich frische Blumen kaufe, sind das jetzt am liebsten Tulpen, passend zur Jahreszeit. Ansonsten habe ich auch gern mal Rosen hier stehen.
6. Grillwürstchen mit Kartoffelsalat hatte ich gestern zum Abendessen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lets Dance, morgen habe ich den Wochenendeinkauf geplant, und Sonntag möchte ich eigentlich nicht arbeiten, aber ich muss, aber nicht lange!


Ich wünsche euch ein tolles Wochenende mit vielleicht ein bisschen Sonne. Ich würde es mir definitiv wünschen.

 

Samstag, 29. April 2017

Rezi: Anne Töpfer - Das Brombeerzimmer

Klappentext:

Nora liebt das Zubereiten von Marmelade – am liebsten für ihren Ehemann Julian. Die beiden sind frisch verheiratet und noch so verliebt wie am ersten Tag. Doch dann erleidet Julian einen Herzinfarkt und stirbt. Noras Welt zerbricht. Eines Tages findet sie einen Brief: Er ist von Julians Großtante Klara. Kurz vor seinem Tod hatte Julian Kontakt zu ihr aufgenommen, um sie nach einem alten Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen. Er wollte seine Frau damit überraschen. Nora macht sich auf die Suche nach der Dame, die zurückgezogen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit, und sie erfährt, wer Klara wirklich ist …



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Veröffentlicht im List-Verlag (10.03.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548613178
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Inhalt:

Noras Mann ist urplötzlich beim Joggen mit einem Herzinfarkt zusammen gebrochen und starb. Für Nora ist eine Welt zusammen gebrochen, denn sie und Julian waren ein Herz und eine Seele. Etwa ein Jahr nach seinem Tod schafft sie es endlich, seine Sachen im Arbeitszimmer zu durchsuchen, und dabei fällt ihr ein Brief in die Hand. Er ist von Klara, der Großtante von Julian. 
Doch als sie Kontakt aufnimmt, wird das nicht von jedem Familienmitglied gut geheißen, denn es hängt ein jahrelanger Zwist zwischen Klara und ihrem Bruder.
Nora reißt zu Klara, die in der Boddenlandschaft von Mecklenburg-Vorpommern wohnt. Sie bringt die alte Dame nach einen Sturz aus einem Pflegeheim wieder nach Hause und erfährt so einiges über die Familie. Aber erst nach und nach erfährt sie, warum die Familie zerstritten ist. 

Der Charakter Nora hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit ihr mitgefühlt, mitgelacht und mitgelitten. Ich mochte sie eigentlich von Anfang an sehr gern. Aber auch diverse andere Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, denn die Autorin hat ihnen eine sehr gute Tiefe verliehen, sie kamen beim lesen authentisch rüber. 

Den Titel "Das Brombeerzimmer" fand ich jetzt nicht ganz so passend, denn es dreht sich ja nicht nur um dieses Zimmer, es ist ja weit mehr, worum es in diesem Buch geht. Ich fand ihn jetzt ein wenig verwirrend, denn es legt den Verdacht nahe, dass es in diesem Zimmer ein besonderes Geheimnis gibt, deswegen fand ich ihn nicht so wirklich passend. Die Gestaltung des Covers fand ich schlicht, aber total schön. Ansprechend eben.

Die Story ist toll erzählt und der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war leicht und locker zu lesen. 

Mein Fazit:

Ein rundum gelungenes Buch, auch wenn mir vielleicht noch etwas gefehlt hat. Vielleicht ein klein wenig mehr Spannung. Ich gebe dem Buch von Anne Töpfer gerne 4,5 Sterne.

Freitag, 28. April 2017

Freitags-Füller #419

Guten Morgen zusammen!


Es ist doch wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Der April ist schon fast wieder rum. Der 1. Mai steht vor der Tür, aber draußen ist noch lange nichts von Frühling zu entdecken. Ziemlich kalt draußen, obwohl bei mir die Tulpen und Osterglocken in heller Pracht blühen. Ich liebe das ja.

Nun ist aber gleich Arbeitszeit und ich schicke mal schnell meinen Freitags-Füller los. Wie immer von Barbara, wenn ihr also mitmachen wollt, nur zu, gern auch in den Kommentaren.



1. Keine Spur von Müdigkeit vortäuschen, gleich heißt es arbeiten und da muss ich 100% geben.
2. Ich könnte mal wieder ein wenig Sonne vertragen.
3.  Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich ein Meer aus Tulpen und Osterglocken, gespickt von dem einen oder anderen schon blühende Rhododendron.
4.  Der Fußballabend am Mittwoch war in dieser Woche bisher ein Highlight.
5.  Im Gartencenter bin ich total gern. Zu sehen, wie die Blumen blühen, etc.
6.  Einen Kirsch-Streusel-Kuchen muss ich unbedingt bald mal selber machen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Beine hochlegen , morgen habe ich nach der Arbeit eine Fahrt zum lieben Freund geplant, der unsere Reifen wechselt und Sonntag möchte ich mit meiner Familie genießen, spazieren gehen, etc. !


Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende, einen schönen 1. Mai.

Montag, 24. April 2017

Rezi: Christiane Lind - Weiße Rosen und die Titanic

Klappentext:

Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt …


 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
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Inhalt:

Paula verliert von einem Tag auf den anderen alles. Aber wirklich alles. Sie verliert ihren Job als Theater-Schauspielerin. Ihre Vermieterin kündigt ihr. Zusammen mit ihrer Freundin Luises steht sie nun vor dem Nichts. 
Geschockt von den ganzen Ereignissen, die sie sich überhaupt nicht erklären können, erhält Paula ein großzügiges Geschenk von einem heimlichen Verehrer. Ein Erste-Klasse-Ticket auf der Titanic. Doch wie sollen sie die Fahrt von Berlin dorthin bezahlen? Mit Mühe und Not klauben die beiden ihr letztes Geld zusammen und reisen im Zug zur Titanic. 
Paula kann sich nicht zusammen reimen, wer hinter diesen Tickets steckt. Und zu guter Letzt gibt es auch an Board jemanden, der ihr weiße Rosen schenkt. Genauso wie in Berlin am Theater. Wer ist das?

Im Großen und Ganzen hat mir die Story an sich sehr gut gefallen, doch irgend etwas fehlte in meinen Augen noch. Ich hätte mehr Spannung erwartet, wie ich es eigentlich fast immer erwarte. Doch gerade am Anfang plätscherte die Handlung nur so ganz seicht dahin, drehte sich teilweise zu oft im Kreis. Dadurch wirkten manche Passagen etwas zu lang.

Auch konnte ich keine richtige Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, was ich total schade fand. Das fehlte mir doch etwas beim lesen.

Allerdings hat mir die Atmosphäre gefallen, die Christiane Lind auf der Titanic geschaffen hat. Es war, als wäre man selber auf dem Schiff. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Recherche der Autorin hat mir sehr gut gefallen. 

Mein Fazit:

Mehr Tiefe in der Story aber auch in den Charakteren hätten mich definitiv mehr fesseln können. Schade, das dies nicht so sehr gelungen ist. 3 Sterne für die "Weißen Rosen und die Titanic" von Christiane Lind.

Freitag, 21. April 2017

Freitags-Füller #418

Guten Morgen zusammen!


Mein Urlaub ist schon wieder rum. Ich habe ihn sehr genossen. Leider hat mich aber auch schon der Arbeitsalltag wieder. Wie schnell das doch immer rumgeht oder?
Ich habe im Urlaub aber drei Bücher lesen können, eines hatte ich angefangen und fast beendet. Soviel schaffe ich sonst nie.

Nun ja, es wird mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.



1. Ich lese sehr gerne und sehr viel. Es entspannt mich und ich kann einfach mal abschalten!
2.  Ständig gibt es bei uns Resteverwertung. Ist  doch auch alles viel zu teuer, um etwas wegzuschmeißen.
3. Am Montag fängt eine neue Woche an und meist ist der Montag nicht so entspannt, wie die restlichen Tage der Woche.
4. Eine Rundfahrt durch Schweden und Norwegen, das ist so ein Traum von mir und meinem Mann, allerdings mit einem eigenen Wohnmobil.
5.  Im übrigen ist heute Freitag und somit WOCHENENDE!!!!! Zumindest für mich.
6. Es ist schwer, anderen Leuten genügend Vertrauen entgegen zu bringen, besonders für mich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  einen Mädelsabend im Weinkeller (lets dance wird aufgenommen ;) ), morgen habe ich einen Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich Zeit mit meiner Familie verbringen!

So ihr lieben, für mich heißt es gleich, auf zur Arbeit. Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende mit vielleicht viel Zeit zum Lesen.

 

Mittwoch, 19. April 2017

Rezi: Sabrina Qunaj - Die Tochter des letzten Königs

Klappentext:

Sie ist vom Blute der alten Könige, und sie ist der Schlüssel zur Macht.

Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, einen Feind aus ihrer Kindheit, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...

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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
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Inhalt:

Ich habe Nesta als eine freiheitsliebende, starke Frau kennen gelernt. Eine Frau, die an den Schicksalsschlägen ihrer Kindheit gewachsen ist. So musste sie miterleben, wie ihr Bruder fliehen musste, ihrem jüngeren Bruder die Hand abgehackt und die Mutter vergewaltigt wurde. 
Sie ist ein interessanter Charakter, den ich eigentlich direkt von Beginn an mochte. Klar hatte ich auch einige Stellen, wo ich Nesta am liebsten geschüttelt und angeschrien hätte, sie möge doch endlich mal nachdenken, aber es war jetzt nicht so, dass es nervte. Sie ist ein interessanter Charakter, den die Autorin Sabrina Qunaj sehr gut herausgearbeitet hat.
Aber nicht nur Nesta ist eine tolle Figur. Eigentlich allen Figuren wurde Leben eingehaucht. Sie kamen authentisch rüber, was ich gerade in historischen Romane doch sehr bevorzuge. 

Super fand ich ebenfalls zu Anfang, dass die Autorin einen kleinen Einblick in die walisische Sprache gewährt hat, damit einem das Lesen leichter fiel. Das eine oder andere Wort konnte ich so ableiten, bzw. in meinem Kopf richtig aussprechen. Dementsprechend empfand ich den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm.

Ich hätte am Ende des Buches nicht gedacht, dass es sich bei Nesta um eine historische Persönlichkeit handelt, doch direkt am Anfang war der Stammbaum angegeben und fast hinter jedem Namen war ein Sternchen, welches die historische Persönlichkeit signalisieren sollte. 
Im Nachwort ging die Autorin sehr auf die Figur Nesta ein, und auch diverse andere Dinge hat sie da sehr gut erklärt. Es lohnt sich definitiv, dieses zu lesen.

Mein Fazit:

Keine langen Stellen, keine langweiligen Passagen. Ein wirklich toller historischer Roman, den ich innerhalb von 3 Tagen durch hatte. Das ganze Buch hat mich begeistert, so dass ich 5 Sterne geben möchte. Gerne auch mehr.


Die Geraldine-Reihe von Sabrina Qunaj:

- Die Tochter des letzten Königs
- Das Blut der Rebellin
- Der Ritter der Könige

Die Elvion-Reihe:

- Elfenmagie
- Elfenkrieg
- Elfenmeer
- Elfenmeer - Der Korallenfürst 


Weitere Bücher:

- Sternensommer
- Teufelsherz
- Teufelstod
- Von einem anderen Stern


Dienstag, 18. April 2017

Rezi: Viveca Sten - Die Toten von Sandhamn

Klappentext:

Als Thomas’ Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden – noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung ...
Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.

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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (18.04.2013)
als TB gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3462044942
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Inhalt:

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist. 
Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss.
Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert. 
Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang?
Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht.
Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor. 
Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan.

Mein Fazit:

Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.


Reihenfolge der Thomas Andreasson-Reihe von Viveca Sten:

- Tödlicher Mittsommer
- Tod im Schärengarten
- Die Toten von Sandhamn
- Mörderische Schärennächte
- Beim ersten Schärenlicht
- Tod in stiller Nacht
- Tödliche Nachbarschaft
- Mörderisches Ufer


Freitag, 7. April 2017

Freitags-Füller #416

Guten Morgen zusammen!


Es ist wieder Freitag. Für mich heißt es heute ein wenig Stress. 
Muss jetzt gleich in die Stadt, ein paar Dinge umtauschen, hab ja sonst nix zu tun. Aber fehlerhafte Ware kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Zumal es schon das zweite Mal ist, dass wir das umtauschen müssen *grml*

Trotzdem bringe ich euch den Freitags-Füller von Barbara vorbei


1.  Ich finde es schade, das viele Menschen einfach nur noch an sich denken. Die Menschheit mutiert leider gottes immer mehr zu reinsten Egoisten und da wundert es mich nicht, dass es auf der Welt soviel kracht. Religion mal hin oder her, aber ist es nicht wirklich so, das wir erst an uns denken, bevor dann lange nichts kommt und dann irgendwann mal wer anders?
2.  Auch mal anderen Leuten ein Lächeln schenken, bleibt oft auf der Strecke, dabei ist es nicht so schwer wie man denkt. 
3.  Man merkt, dass Frühling ist. Viele Menschen sind jetzt viel besser drauf, wenn die Sonne scheint. Ich allerdings auch :)
4.  Bei uns auf der Arbeit gibt es immer was zu lachen.
5.  Ohne Socken, gäbe es kalte Füße und kalte Füße bedeutet schlechte Laune.
6.  Süßstoff statt Zucker geht gar nicht....
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lets Dance, morgen habe ich  so einiges geplant,  und Sonntag möchte ich mal wieder einfach nur ausspannen!


Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende. Habt eine tolle Woche und vielleicht kommt ihr ja zum lesen.

Rezi: Christiane Lind - Im Land des ewigen Frühlings

Klappentext:

1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen.

Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen?

Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt.

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Veröffentlicht über Amazon (29.11.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 408 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-1539826743
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Inhalt:

Elise und Margarete begegnen sich auf dem Schiff, das beide nach Guatemala bringen soll. Elise mag eigentlich viel lieber in Bremen bei ihren Großeltern bleiben, denn zu ihren Eltern hat sie nicht so einen guten Draht. Ihre Eltern wandern auf den Pfaden der Maya und wollen noch unentdeckte Tempel und Schätze heben. 
Margarete hingegen freut sich sehr auf ihre Rückkehr in das Land, in dem sie aufgewachsen ist und natürlich auf ihre große Liebe Juan, von dem sie aber ein Jahr lang nichts gehört hat.
Als sie ankommen, trennen sich die Wege von Margarete und Elise. Während Margarete verheiratet werden soll, muss Elise ihre Eltern begleiten.
In der Gegenwart hat Isabell gerade eine Scheidung hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begeben sie sich auf die Spuren ihrer Ururgroßmutter. Sie hat damals fleißig Tagebuch geschrieben.
Und dann tritt auch noch Fabian in das Leben von Isabell.

Die Charaktere Elise und Margarete haben mir sehr gut gefallen. Die eine ein bisschen weniger forsch und vielleicht auch ängstlich, die andere hingegen voller Selbstbewusstsein. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. 
Isabell hingegen, und auch ihre Großmutter und Fabian, blieb ein wenig schwach, wie ich fand. Ich konnte zu ihr keine richtige Bindung aufbauen. Soll aber nicht heißen, dass ich den Part in der Gegenwart nicht gern gelesen habe. Ich habe alle Parts sehr gern gelesen, nur konnte ich mit Elise und Margarete wesentlich mehr anfangen. 

Die Geschichte ist toll erzählt, auch wenn ich am Ende mit dem Gefühl zurück gelassen wurde "Wie das wars jetzt?" Das fand ich jetzt nicht ganz so toll. Trotzdem aber hatte ich immer wieder das Gefühl, ich will wissen, wie es weiter geht. 
Ein paar kleinere Längen empfand ich jetzt während des Parts auf Guatemala, gerade als es um Elise ging. Aber das war eher minimal.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung des Covers hat mich auch sofort angesprochen.

Mein Fazit:

Meine Lesereise nach Guatemala hat sich definitiv gelohnt. 4 Sterne gebe ich Christiane Lind mit dem Roman "Im Land des ewigen Frühlings".

Mittwoch, 5. April 2017

Gemeinsam Lesen #208

Guten Morgen am Mittwoch!


Wahnsinn, wie die Zeit doch vergeht. Schon ist April und die ersten vier Tage sind vorbei. Geht es nur mir so, oder habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin rast?
Wenn ich an früher denke, waren die Tage einfach nicht tot zu kriegen. 

Ich habe mir gedacht, dass ich mal wieder beim Gemeinsam Lesen von Schlunzenbücher mitzumachen.



Und das sind die Fragen:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade dieses Buch 

und bin auf bei 82%. 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Nach anfänglichem Zögern erwiderte er ihre Umarmung und einen Augenblick standen sie schweigend da und gaben einander Halt."
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist mein erstes Buch von Christiane Lind. Es gefällt mir sehr gut, und ich bin gespannt, wie es ausgehen wird.
4. Auf welche Neuerscheinung/en 2017 freust du dich besonders? (Giselas Bücher)
Auf welches Buch ich mich freue?

Ganz klar, das ich mich auf Rebecca Gablé freue. Ich bin mit der Waringham-Saga von ihr angefangen und damit hat sie mich in ihren Bann gezogen. Ich werde nun bald Teil 1 von Otto der Große lesen, damit ich dann auch bald dieses tolle Buch in meinem Schrank habe.
Und wie ist das bei euch so? Auf welche Bücher freut ihr euch 2017 am meisten? 
Habt einen schönen Tag und genießt die Zeit, die ihr in euren Büchern abtauchen könnt.


Freitag, 31. März 2017

Freitags-Füller #415

Guten Morgen zusammen!


Es ist wieder Freitag, ich habe frei. Mein Auto ist schon in der Werkstatt zur Inspektion, nachher schmeiß ich den Grill an und werde meinem Mann einen schönen Braten heute abend servieren können. Ich freue mich natürlich auch schon sehr darauf.

Aber es ist natürlich auch wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.



1.  Tief durchatmen und die Sonne genießen, das ist heute angesagt.
2.  Es kommt doch immer ganz anders, als man denkt und darum sagt man : "sag niemals nie"!
3.  Was ist, wenn der Frost zurück kommt? Dann sind die ganzen Blüten von unserem Kirschbaum hin.....
4.  Im Moment habe ich keinerlei Gelüste .
5. Mein Fernseher läuft Abends mal für eine Stunde oder zwei, ansonsten bleibt der aus, bei dem dämlichen Programm, was da manchmal läuft... da muss man echt Angst haben, zu verblöden.
6. Der sonnige Montag war wie ein Kurzurlaub.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Let´s Dance, ich freue mich auf die Tänze und auf die Musik der 90er, morgen habe ich einkaufen geplant und Bettwäsche shoppen gehen,  und Sonntag möchte ich mal wieder einfach nur genießen !

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles Wochenende. Genießt den sonnigen Freitag, wenn ihr könnt, ich werde es auf jeden Fall machen. 

 

Donnerstag, 30. März 2017

Rezi: Samuel Bjork - Federgrab

Klappentext:

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule – der Vogel des Todes …

 
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.10.2016)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 480 Seiten
broschierte Ausgabe: 12,99 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3442205257
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Inhalt:

Gebettet auf Federn, mitten im Wald, umgeben von einem Pentagram aus Kerzen und einer weißen Blume im Mund, so wird ein siebzehnjähriges Mädchen gefunden. Sie galt einige Zeit als vermisst, bis sie sich gemeldet hatte, dass sie okay ist, danach wurde die Vermisstenanzeige von dem Jugendheim in Oslo zurück gezogen. 
Holger Munch und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf, doch irgendwie treten sie auf der Stelle. Als dann noch ein verstörendes Video auftaucht, wird klar, warum bei dem Mädchen dieser Mageninhalt gefunden wurde. Doch nicht nur das, am Rand des Videos sieht man einen Menschen, der sich als Eule verkleidet hat....

Ich muss sagen, ich bin diesmal echt schwer in diesen Thriller reingekommen. Irgendwie fehlte mir die Spannung, die ich im ersten Teil gespürt habe. Ziemlich genervt war ich von Mia Krüger diesesmal. Sie will sich eigentlich umbringen, und dann wieder nicht. Nimmt Tabletten, säuft wie ein Loch und keiner sagt wirklich etwas. Sie bekommt nur schiefe Blicke zugeworfen, aber das wars. Dann diese ständigen Wiederholungen, Mia säuft, kritzelt auf ihren Block, wenn sie dann halbwegs nüchtern ist, die ständige Stimme in ihrem Kopf "Komm Mia, komm."

Dann das Ende.... irgendwie fand ich es so ziemlich aus dem Rahmen gezerrt. Als ob einige Seiten fehlen würden. 

Die Beziehung, die ich noch zu Munch und Krüger während des ersten Bandes aufbauen konnte, kam dieses Mal überhaupt nicht zu Stande. Sehr schade, denn eigentlich war die Story interessant, auch wenn es wieder mal um verschwundene Kinder bzw. Jugendliche geht. Das hatten wir ja schon im ersten Band.

Mein Fazit:

Leider war das mal so gar nicht mein Ding. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht. 2 Sterne, mehr kann ich nicht geben, denn eigentlich war die Story gut, aber ich habe keine Weiterentwicklung bei den Personen gesehen, höchstens Rückschritte....  


Die Holger-Munch-Reihe:

- Engelskalt
- Federgrab


Mittwoch, 29. März 2017

Rezi: Petra Durst-Benning - Die Blütensammlerin

Klappentext:

Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …


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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (20.03.2016)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 512 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734100123
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Inhalt:

Ihr Noch-Ehemann Herbert setzt Christine die Pistole auf die Brust. Sie soll für den Unterhalt des Hauses aufkommen, oder einem Verkauf zustimmen. Doch wie soll sie das machen? Wie soll sie an soviel Geld kommen?
Gemeinsam mit ihren Freundinnen hat sie die Idee, ihr Haus in ein Bed&Breakfast umzuwandeln. Es steht ein Kochwettbewerb an und Christine will ebenfalls ein Team ins Rennen schicken. Gemeinsam suchen die drei nun die Bewerber für den Wettbewerb aus. Singles sollen alle sein. 
Doch wäre es ja langweilig, würde alles glatt laufen. So muss sich schon einer der Bewerber kurz vor der Woche krank melden. Wen jetzt als Ersatz einplanen? Christine fragt ihren Nachbarn Reinhard, ob er nicht Lust hätte, auszuhelfen. Und so treffen 8 interessantere Charaktere aufeinander.

Ich muss sagen, ich wusste gar nicht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt. Doch dieses Buch kann man getrost außerhalb der Reihe lesen.
Mir haben besonders die vielen herausgearbeiteten, unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Sie wirkten authentisch auf mich. Ich saß wirklich das eine oder andere Mal vor dem Buch und hätte den einen oder anderen Charakter gern mal kräftig geschüttelt. Herrlich, einfach nur herrlich.
Auch die Schauplätze hat die Autorin hier sehr gut beschrieben, richtig schön idyllisch. 

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, so dass ich das Buch relativ schnell durchgelesen habe. Liegt natürlich nicht nur am Schreibstil, sondern auch am Inhalt der Geschichte, und die war sehr gut durchdacht. 
Das Cover sieht wunderschön aus und passt definitiv zum Titel.

Mein Fazit:

Auch wenn es der dritte Teil der Maierhofen-Reihe ist, machte das überhaupt nichts aus. Ich habe das Buch mit seinen vielen verschiedenen Charakteren und seiner Geschichte geliebt. 5 Sterne daher für "Die Blütensammlerin" von Petra Durst-Benning.


Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag sowie dem Bloggerportal, dass ich das Buch rezensieren durfte!


Die Maierhofen-Reihe:

- Kräuter der Provinz
- Das Weihnachtsdorf
- Die Blütensammlerin



Freitag, 24. März 2017

Freitags-Füller #414

Moin zusammen!


Das Wochenende hat uns fast wieder. Juhuuuuu. Naja, okay, nicht für mich, denn ich muss heute den ganzen Tag arbeiten, morgen frei, aber dafür dann Sonntag 3,5 Stunden arbeiten. Tja, so ist das halt, aber kommt auch nicht ständig vor.



Ich habe euch mal den neuen Freitags-Füller von Barbara mitgebracht.

1. Das Leben könnte einfacher sein, wenn ein jeder nicht immer nur an sich denken würde.
2. Das erste Eis schmeckt für mich nach Frühling.
3.  Meine Osterdeko brauche ich dieses Jahr nicht. Ich überlege gerade, ob ich überhaupt welche habe :D
4.  Mein Badezimmer, wird es jemals fertig werden? Irgendwann möchte ich ein neues Badezimmer haben, ohne ewig klettern zu müssen, um auch im hintersten Winkel der riesengroßen Eck-Badewanne sauber machen zu können.
5. Ich könnte jetzt gerade so wieder ins Bett gehen und schlafen.
6. Meine Turnschuhe oder meine Stiefel sind meine bequemsten Schuhe.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend , morgen habe ich einen Kinobesuch mit Sohnemann geplant - er mit seinen Freunden versteht sich, und Sonntag möchte ich eigentlich das schöne Wetter genießen, werde aber am Nachmittag arbeiten müssen!


Also ihr Lieben, lasst euch die Laune nicht verderben. Geht bei dem schönen Wetter ja auch gar nicht. Hier scheint die Sonne schon so richtig schön vom blauen Himmel herunter. 

Habt ein tolles Wochenende!

Donnerstag, 23. März 2017

Rezi: B.A. Paris - Saving Grace

Klappentext:

Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …


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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (21.11.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 352 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734102639
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Inhalt:

Grace sieht Jack das erste Mal in einem Park. Er ist gutaussehend, aber scheint sich nicht wirklich für sie zu interessieren.
Als sie eine Woche später wieder mit ihrer Schwester, die am Down-Syndrom leidet,  in dem Park ist, passiert etwas seltsames. Millie, Grace´ Schwester, springt von der Bank auf und fängt an zu tanzen. Sie hat gerade Walzer gelernt und tut so, als habe sie einen Partner im Arm und tanzt. Andere Leute um sie herum fangen an zu flüstern und am liebsten hätte Grace Millie zurück geholt, doch da steht der gutaussehende Mann, Jack, von seiner Bank auf und bittet Millie um einen Tanz. Diese Geste lässt das Herz von Grace schmelzen und auch von Millie. 
Daraufhin beginnt die Geschichte von Jack und Grace. Er macht ihr einen Antrag, und möchte aber, dass sie, sobald sie verheiratet sind, mit dem Job aufhört. Sie soll nur für ihn da sein, wenn er von einem schweren Tag vor Gericht heim kommt, soll sie auf ihn warten. 
Grace stimmt dem zu und kündigt ihren Job bei Harrods. Ihr ist alles recht, solange sie für Millie sorgen kann.

Ich hatte ja erst so meine Zweifel, ob mich dieses Buch wirklich mitreißen würde. Zuviel habe ich schon gelesen, was als Psycho-Thriller deklariert wurde, und bei denen ich nicht wirklich mitgerissen wurde.
Doch ich muss sagen, dieses Buch hat mich wirklich gepackt. Ich bin gestern Abend damit angefangen und habe es jetzt durch. Ich musste mich dazu zwingen, gestern aufzuhören. Und kaum hatte ich meinen Reader ausgemacht, ging mein Gedankenkarussell los. Wie wird es weiter gehen? Wie verhält sich Grace? Wie verhält sich Jack?

Erzählt wird aus der Sicht von Grace, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Die Kapitel wechseln sich immer ab, so das man der Handlung sehr gut folgen kann.
Die beiden Hauptcharaktere, Jack und Grace, sind meines Erachtens nach sehr gut herausgearbeitet worden. Die Autorin hat es verstanden, ihnen eine gewisse Tiefe zu verleihen, dass sie authentisch wirken. Ich möchte jetzt aber nicht näher auf Jack und Grace eingehen, aus Angst, zuviel zu verraten.

Der Schreibstil ist recht einfach, aber flott. Die Kapitel sind nicht zu lang gehalten, aber auch nicht zu kurz. Und wahrscheinlich war es genau das, was mich so flott hat lesen lassen, oder einfach der Wille, heraus zu finden, wie es weiter geht, wie die Geschichte von Jack und Grace endet.

Schade finde ich, dass man den englischen Titel nicht einfach übersetzt hat, statt da etwas eigenes raus zu machen. "Behind closed Doors" sagt eigentlich alles. Ich würde kaputt gehen, wenn ich in einem solchen Haus leben möchte. Und auch hier laufe ich Gefahr, zuviel zu verraten.

Mein Fazit:

Ein Psycho-Thriller, der noch lange nachwirkt. Die Story war sehr gut durchdacht und das Ende schlüssig. Die Spannung wurde durchweg gehalten. 5 Sterne vergebe ich!


Ich bedanke mich herzlich beim Blanvalet-Verlag und beim Bloggerportal, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.